Sprungziele
Inhalt
Datum: 22.09.2021

Adalbert Roßbach – Ein Leben für und mit dem Sport
Trainer, Mentor und Motivator erhält Bundesverdienstkreuz

Adalbert Roßbach ist 14 Jahre jung als er der TV Germania Buschhütten beitritt. Das ist allerdings schon eine Weile her – 1. Oktober 1954. Sein Engagement in den folgenden Jahrzehnten führte dazu, dass ihm jetzt durch Landrat Andreas Müller das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurden.

Adalbert Roßbach ist 14 Jahre jung als er der TV Germania Buschhütten beitritt. Das ist allerdings schon eine Weile her – 1. Oktober 1954. Sein Engagement in den folgenden Jahrzehnten führte dazu, dass ihm jetzt durch Landrat Andreas Müller das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurden.

Adalbert Roßbach ist zunächst erfolgreicher Sprinter und Mehrkämpfer. 1965 beginnt seine Trainerlaufbahn bei seinem Stammverein, die ihn zwischen 1986 bis 2010 auch auf Bundesebene führt, als Trainer beim Deutschen Leichtathletik-Verband im Sprint der U20 und U23. 1970 gründet er gemeinsam mit Manfred Birkelbach und Rolf Bernshausen die Leichtathletikgemeinschaft LG Kindelsberg, zu der heute 15 Trägervereine aus dem nördlichen Siegerland zählen.

Es ist Mitbegründer Rolf Bernshausen, der Roßbach für das Bundesverdienstkreuz vorschlägt. Er rechnet es den Gästen bei der feierlichen Verleihung im Kreishaus vor: „178 Jahre kommen zusammen wenn alle ehrenamtlichen Tätigkeiten zusammengezählt werden. Wenn man das alles aufschreibt, würde das aber vier DIN A4-Seiten erfordern. Und die sind noch nicht zu Ende geschrieben.“

Dem stimmt Kreuztals Bürgermeister Walter Kiß zu. Was Roßbach bis heute in der Leichtathletik leiste, sei „ein großes Pfund Ehrenamt“ und mit den sportlichen Leistungen könne die Stadt auch nach außen hin angeben.

„Wir haben in Kreuztal das Markenzeichen als Sportstadt etabliert“, so Bürgermeister Kiß weiter, „und Menschen wie du geben diesem Markenzeichen ein Gesicht.“

Der Ordensträger selbst gibt sich bescheiden. „Es fällt mir leichter im Stadion zu sein, wo die Sportler im Mittelpunkt stehen, als meine eigene Person“, sagt Roßbach. „Diese Anerkennung steht nicht für mein persönliches Wirken, sondern für das der vielen Unterstützer.“

Dann wendet sich der 81-Jährige seinem Wegbegleiter Bernshausen zu: „Du, Rolf, hättest eine solche Ehrung genauso verdient. Stattdessen hast du mich vorgeschlagen. Dafür kann man nicht genug Danke sagen.“