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Konzept sprachlicher und kultureller Förderung aufgegangen
„Rucksack KiTa“ in Kreuztal wird drei Jahre alt

17.04.2019

Im März 2015 startete das Kommunale Integrationszentrum des Kreises mit der „Rucksack KiTa“ ein einmaliges Eltern- und Sprachbildungsprogramm im Familienzentrum Fritz-Erler-Siedlung in Kreuztal. „Wir gehören zusammen“ hieß das Motto damals und heute. Zum dreijährigen Geburtstag wird eine erste Bilanz gezogen.

Elif Fırat ist als Mutter fast seit Anfang an mit dabei. Das Programm macht ihr viel Spaß gemacht. Ihr Kind fragte sie oft gewissenhaft, ob sie auch ihre Schulaufgaben mit nach Hause gebracht hat. Denn das Konzept der „Rucksack KiTa“ hat nicht nur die Förderung der Sprache der Kinder zum Ziel, sondern auch die sozialen Kontakte der Eltern.

Çiçek Yücel, eine weitere Mutter, macht das Basteln fast immer mehr Spaß als ihrem Kind. Der Austausch der Kinder und Eltern untereinander ist wertvoll für sie und so unkompliziert wie in der Kreuztaler KiTa kaum anderswo möglich.

Eine Bereicherung für alle Beteiligten

Susanne Stötzel ist im Familienzentrum für Integrationspädagogik und Sprachförderung zuständig und sagt: „Das Projekt bereichert unsere Einrichtung schon von Beginn an.“ Die Familien und auch die Einrichtung profitieren davon. Die Effekte liegen neben der Förderung der Sprachkompetenzen vor allem in der Stärkung des Selbstvertrauens und der Bildungsbegleitung der Mütter durch die Elternbegleiter der KiTa.

Ein bedeutender Teil des Konzeptes ist die Thematisierung von Erziehungsfragen und damit die Förderung der elterlichen Kompetenzen. In den wöchentlichen Treffen lernen sie den Wert von Literatur, Bilderbüchern, Liedern, Spielen und Malen, aber auch die wichtige Verbindung von Sprache und Handeln für die Entwicklung ihres Kindes im Alltag.

Regelmäßige Treffen und Aktivitäten

„Bei uns hat sich eine harmonische Gruppe aus verschiedenen Kulturen gefunden, die sich durch einen respektvollen und wertschätzenden Umgang  untereinander auszeichnet.“, führt Susanne Stötzel weiter aus. „Natürlich zählen gemeinsame Unternehmungen der Mütter mit ihren Kindern dazu. Im vergangenen Jahr haben wir zusammen Spielplätze besucht, gebastelt, einen Vormittag in der Bücherei verbracht und Veranstaltungen organisiert, um weitere Mütter für das Rucksack-Projekt zu begeistern.“ Susanne Stötzel ist auch für die Vernetzung des Projektes mit den deutschsprachigen Kindern zuständig. 

Sie und Elternbegleiterin Aynur Demircioğlu sind sich einig: Die interkulturelle Vielfalt hat die Gruppe bereichert und viele schöne Erlebnisse und Austausche ermöglicht. Andrea Becher fügt hinzu: „Als Einrichtungsleitung  freue ich mich über die Möglichkeit, dieses Projekt zur Wertschätzung der Familiensprache in unserem Familienzentrum anbieten zu können.“

Mehr zu dem Konzept der Rucksack KiTa erfahren Interessierte auf der Website des Kreises: www.siegen-wittgenstein.de oder unter www.familienzentrum-fes.de.

Kontakt

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Kommunales Integrationszentrum
Sachgebietsleiterin


Telefon: 0271 333-2320
Fax: 0271 333-2500
y.partmann@siegen-wittgenstein.de
Raum: 4

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