Sprungziele
Inhalt
Datum: 21.04.2022

Freier Eintritt für das etwas andere Kabarett:
»Integration à la Ikea« am 12. Mai im Kulturhaus Lÿz

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Siegen-Wittgenstein hat Kabarettist Muhsin Omurca mit seinem Programm nach Siegen geholt. Dank der Förderung des KI ist der Eintritt kostenfrei.

Eines muss man Corona lassen: Das Virus ist kein Rassist, es macht keinen Unterschied zwischen Menschen. Mit einem Mal lagen die Deutschen mit den Türken und Arabern zusammen auf der Intensivstation und keiner hatte die Gelegenheit dagegen zu protestieren. Und siehe da, die Integration funktioniert hervorragend auf der Intensivstation. Nun verzieht sich die Pandemie allmählich und es wird wieder dort angesetzt, wo vor zwei Jahren unterbrochen wurde.

Denn „Integrations-Debatten“ sind das tägliche Brot der deutschen Gesellschaft. Muhsin Omurca, der Vater des Migrantenkabaretts in Deutschland, kennt seine Landsleute und die Deutschen wie kaum ein anderer und schlägt u.a. vor: „Integration a la IKEA“. Wie das gehen soll, verrät er im gleichnamigen Programm am 12. Mai um 19:30 Uhr im Kulturhaus Lÿz – im Gepäck hat Muhsin auch seine selbstgezeichneten Cartoons.

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Siegen-Wittgenstein hat den Ausnahme-Kabarettisten mit seinem Programm nach Siegen geholt. Dank der Förderung des KI ist der Eintritt kostenfrei.

Zur Person:

Muhsin Omurca ist Kabarettist und Cartoonist. 1985 gründete er mit Sinasi Dikmen das erste deutsch-türkische Kabarett „Knobi-Bonbon“. Nach zwölf erfolgreichen „Knobi“-Jahren, und ca. 1.500 Auftritten, ging Muhsin auf Solo-Pfade. Mit seinem „Tagebuch eines Skinheads in Istanbul“ landete er gleich einen Volltreffer. Der Lohn: Der Deutsche Kabarett Sonderpreis 1998 und „Stern der Woche“ der Münchener Abendzeitung. „Tagebuch eines Skinheads in Istanbul“ ist das erste Cartoon-Kabarett in der deutschen Kabarettszene.