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„DigitalPakt Schule“:
Fachtagung diskutierte Herausforderungen und Chancen

21.10.2019

 Herausforderungen für Bildung und Schule“, veranstaltet vom Schulamt für den Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Regionalen Bildungsbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein. Dazu kamen in der Aula der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Siegen rund 75 Akteure aus dem Bereich Digitalisierung und Bildung der Region zusammen.

In drei Fachvorträgen wurden unterschiedliche Schwerpunkte thematisiert. Wie Fördermittel aus dem DigitalPakt beantragt werden und welche Weiterbildungsangebote es für Lehrkräfte gibt, erklärte Dr. Stefan Werth, Leitender Regierungsschuldezernent der Bezirksregierung in Arnsberg und zuständig für die Generale „Digitalisierung“. Dabei unterstrich er ausdrücklich die Intention, den Akteuren im Rahmen dieser Fachtagung eine gemeinsame Plattform zu ermöglichen, um das Vorhaben Digitalisierung gemeinsam zu stemmen.

Prof. Dr. Ingo Witzke von der Uni Siegen und stellvertretender Direktor des Zentrums für Lehrerbildung thematisierte, wie Vernetzung zwischen Hochschule, Schulen und Unternehmen aus der Region ausgestaltet werden kann, um digitale Bildung nachhaltig möglich zu machen. Dabei bezog er sich beispielhaft auf den Projektantrag von „DigiMath4Edu“ für die Regionale 2025.

Abschließend berichtete der Leiter des Regionalen Bildungsbüros in Coesfeld, Wilfried Mohring, darüber, wie Schulträger, Kommunen und Schulen mit Hilfe eines gemeinsamen Orientierungsrahmens im Kreis Coesfeld in Digitalisierungsfragen erfolgreich zusammenarbeiten.

Im Rahmen einer kurzen Aussprache im Anschluss an die Referate stellte Kristina Röding vom Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ die kürzlich veröffentlichte kreisweite Gesamtstrategie der „Gemeinsamen Initiative Digitalisierung Siegen-Wittgenstein“ (GID) vor. Sie betonte, dass bei allen Überlegungen der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse und die GID bereits ein gutes Beispiel für funktionierende interkommunale Zusammenarbeit darstelle.

Walter Sidenstein, Schulamtsdirektor des Kreises Siegen-Wittgenstein, hob noch einmal die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit hervor und bezog sich dabei auf das Good-Practice-Beispiel aus Coesfeld: „Genau das muss auch unser Anliegen sein: alle Beteiligten an einen Tisch zu holen sowie gemeinsam die Herausforderungen und die Chancen digitaler Möglichkeiten im regionalen Bildungsbereich anzugehen.“

In sieben thematisch unterschiedlichen Roundtable-Gesprächsrunden hatten die Teilnehmer anschließend Gelegenheit, sich über Möglichkeiten und Chancen einer Zusammenarbeit und digitalen Vernetzung in der Region auszutauschen. Dabei sprachen die Teilnehmer besonders intensiv über kommunale Medienentwicklungsplanungen, einheitliche Content-Plattformen für Schüler und Lehrkräfte („Schul-Cloud“), technische, pädagogische und rechtliche Voraussetzungen, wie Gebäudeanschlüsse, Medienkonzepte der Schulen, Fortbildungen für Lehrkräfte, Datenschutz und Softwarelizenzen.

Walter Sidenstein hegte die Hoffnung, dass die Tagung Startschuss für eine interkommunale Zusammenarbeit im Handlungsfeld „Bildung und Schule“ sein könne und lud die Gäste direkt zur anstehenden Bildungskonferenz am 14. November in die Siegerlandhalle ein. Dort sollen für unsere Region sinnvolle Handlungsschwerpunkte für die Zukunft identifiziert sowie die nächsten Schritte verabredet werden.

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