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Erfolgsstory made in Hilchenbach
Landrat Andreas Müller übergibt Ehrenpreis an »Vierhasen« Brennerei in Hilchenbach

25.07.2019

„Kleine südwestfälische Brennerei“ nennt Hans-Peter Hasenstab ganz bescheiden seine Destillerie im Familienwohnsitz in Hilchenbach-Vormwald. Für die Räumlichkeiten ist das Adjektiv zwar gut gewählt aber die Produkte und die Geschichte der Vierhasen Brennerei schreien nach Superlativen.

Innerhalb von nur drei Jahren hat sich der ehemalige Bürgermeister der Stadt Hilchenbach zum Edelbrand-Sommelier ausgebildet und ein Studium zur staatlich geprüften Fachkraft für Brennereiwesen abgeschlossen. Seine ersten Brände aus dem Jahr 2016 wurden von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz alle mit Gold prämiert. Darauf folgten jedes Jahr weitere Auszeichnungen und viele „Siegerbrände“ in den verschiedensten Kategorien.

Regelmäßiger Medaillenregen für Ein-Mann-Betrieb

Hilchenbach liegt zwar nicht in Rheinland-Pfalz, aber als Mitglied im Verband Rheinischer und Saarländischer Klein- und Obstbrenner darf die Vierhasen Brennerei mit ihren Produkten an der Prämierung teilnehmen.

Da Brennereibetriebe, die besonders gut abschneiden, traditionell einen Ehrenpreis des Landkreises bekommen, hat auch Landrat Andreas Müller nun diese Gelegenheit wahrgenommen dem Inhaber der Vierhasen Brennerei das bislang einzigartige Prädikat „Meister der Brände“ zu verleihen. Denn auch 2019 wurde der Ein-Mann-Betrieb aus Hilchenbach vielfach ausgezeichnet. Unter anderem wurde Hasenstabs Erdbeer-Geist zum Siegerbrand in der Kategorie „Beerenobst“ gekürt.

Qualität statt Quantität

Die renommierten Auszeichnungen sind für Hasenstab wie ein Ritterschlag und geben dem Siegerländer Brenner immer wieder die Bestätigung für die hervorragende Qualität seiner Erzeugnisse. Und die hat sich schnell rumgesprochen. Der Siegener Konditormeister Markus Podzimek benutzt z.B. für seine Gin-Trüffel nur den Nummer 1 Gin aus Hilchenbach. Die Vierhasen-Brennerei darf außerdem den offiziellen Titel „Haus der prämierten Edelbrände“ tragen, ist ein Top-10-Betrieb der Landwirtschaftskammer und wird in Fachmagazinen aufgeführt.

Gebrannt wird zu Hause getreu dem Motto Qualität statt Quantität. Die Brennanlage ist ein echtes Unikat mit einer Besonderheit: Das Destillat läuft vor der Abfüllung zusätzlich durch einen Aromakorb, der je nach Bedarf mit frischen Früchten und Kräutern befüllt wird, um noch mehr Geschmack in die Spirituose zu bekommen. Dabei experimentiert Hans-Peter Hasenstab gerne mit unterschiedlichen Aromen und ausgefallenen Kombinationen.

Autor/in: Manuel Freudenstein
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