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Land NRW fördert Naturschützer:
Anträge können bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises eingereicht werden

04.04.2019

Naturschutz lohnt sich – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für diejenigen, die sich ehrenamtlich einsetzen. Heimatvereine, Ortsgemeinschaften, Fischerei- und Naturschutzverbände, Waldgenossenschaften, Landwirtschaftsbetriebe, aber auch Einzelpersonen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Förderung verschiedenster Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Ohne den Einsatz ehrenamtlich engagierter Bürger ist eine flächendeckende Naturschutzarbeit in Deutschland und auch im Kreis Siegen-Wittgenstein nicht zu realisieren“, unterstreicht Dr. Heinz Meyer, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Um den Einsatz der engagierten Bürger zu würdigen, fördert das Land Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage des Landesnaturschutzgesetzes NRW (LNatSchG) Maßnahmen, die die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Vielfalt von Natur und Landschaft als Lebensgrundlage des Menschen und als Voraussetzung für seine Erholung in Natur und Landschaft nachhaltig sichern.

Geleistete Arbeitsstunden und Materialkosten werden bezuschusst

Der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises werden dazu von der Bezirksregierung Arnsberg finanzielle Mittel in jährlich unterschiedlicher Höhe zur Verfügung gestellt.
Einen Antrag können alle ehrenamtlich Tätigen stellen, egal, ob sie vereinsmäßig gebunden sind oder sich als Einzelpersonen einbringen. Die Anträge können formlos bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises eingereicht werden.

In der Vergangenheit wurden über das Förderprogramm des Landes sowie über die Zahlung aus Ersatzgeldern u.a. folgende ehrenamtliche Leistungen honoriert und unterstützt: Maßnahmen zur Umsetzung von rechtskräftigen Landschaftsplänen, die Betreuung von Amphibienschutzeinrichtungen, die Wiedereröffnung und Sicherung von Stollenmundlöchern als Winterlebensraum für Fledermäuse, Entbuschungsmaßnahmen in Schutzgebieten, die Mahd und Pflege von orchideenreichen Feuchtgebieten und Wacholderheiden, die Anpflanzung und Pflege von Hecken, Obstwiesen und Gehölzen, die Anbringung und Betreuung von Nistkästen für seltene Arten, das Entfernen von Nadelholznaturverjüngung in Schutzgebieten, das Freischneiden von Felswänden sowie die Anlage oder Pflege von Artenschutzgewässern und Feuchtbiotopen.

Verteilung der Gelder orientiert sich am ökologischen Wert der Maßnahme und an den angemeldeten Bedarfen

Neben den genannten Maßnahmen gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, sich im Kreis Siegen-Wittgenstein ehrenamtlich in der Natur zu engagieren.
Über die Förderung des Landes können sowohl die ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden als auch entstehende Materialkosten anteilig bezuschusst werden.

Größere Naturschutzprojekte mit dauerhafter Wirkung (z.B. die Herausnahme von Altwaldbeständen aus der Nutzung, die Entfernung von Verrohrungen in Fließgewässern) können ggf. auch aus verfügbaren Ersatzgeldern der Unteren Naturschutzbehörde finanziert werden.

Die Vergabe der verfügbaren Naturschutzgelder orientiert sich am ökologischen Wert der Maßnahme und an den angemeldeten Bedarfen der Verbände, Vereine und Gruppen. Das bedeutet auch: je früher ein Antrag im Jahr bei der Unteren Naturschutzbehörde eingeht, umso wahrscheinlicher ist eine Berücksichtigung des Antragstellers bei der Mittelvergabe.

Die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde stehen für Rückfragen zur Verfügung und beraten auch im Einzelfall, ob die vorgesehenen Maßnahmen die Fördervoraussetzungen erfüllen können.

Kontakt

Natur und Landschaft


Telefon: 0271 333-1839
Fax: 0271 333-291823
m.gertz@siegen-wittgenstein.de
Raum: 616

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