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Datum: 30.11.2020

Bundeswehr unterstützt Kreisgesundheitsamt
20 Soldatinnen und Soldaten des Standortes Erndtebrück im Einsatz

Landrat Andreas Müller hat jetzt 20 Soldatinnen und Soldaten im Kreisgesundheitsamt begrüßt. Die Einsatzkräfte werden die Behörde ab sofort bei der Kontaktverfolgung von Covid-19-Kontaktpersonen unterstützen.

Landrat Andreas Müller hat jetzt 20 Soldatinnen und Soldaten im Kreisgesundheitsamt begrüßt. Die Einsatzkräfte werden die Behörde ab sofort bei der Kontaktverfolgung von Covid-19-Kontaktpersonen unterstützen.

„Wir sind dankbar, dass die Bundeswehr uns so schnell ihre Hilfe zugesagt hat. Für mich ist das ein starkes Zeichen der Solidarität in einer für uns alle noch nie da gewesenen Situation“, sagt Landrat Andreas Müller.

Besonders erfreulich: Die Kameraden, die im Kreis Siegen-Wittgenstein unterstützen werden, müssen keine langen Wege zurücklegen: Sie gehören zum Einsatzführungsbereich 2 am Luftwaffenstandort Erndtebrück. Sie werden ab sofort in den Räumlichkeiten des Kreisgesundheitsamtes in Siegen eingesetzt.

„Da die Kameraden auch größtenteils im Kreisgebiet wohnen, mussten wir für ihre Unterbringung keine weiteren Unterkünfte anmieten“, berichtet Thiemo Rosenthal, Leiter des Krisenstabes der Kreisverwaltung. Außerdem dankte Rosenthal der Bundeswehr noch einmal für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung –  erst in der vergangenen Woche hatte der Kreis bei der Bundeswehr einen entsprechenden Antrag auf Amtshilfe gestellt, bereits eine Woche später nehmen die Einsatzkräfte nun ihre Arbeit vor Ort auf.

Der Einsatz in Siegen-Wittgenstein ist zunächst bis zum 8. Januar vorgesehen – eine „Verlängerung“ des Einsatzes ist grundsätzlich möglich, „wir werden sehen, wie sich das Infektionsgeschehen  bis dahin entwickelt und dann entsprechend reagieren“, sagt Landrat Andreas Müller.
    
Oberstleutnant Michael Wentzel, Stellvertretender Kommandeur und Leiter der Einsatzgruppe des Einsatzführungsbereich 2: „Die Abfrage zur Teilnahme an der Unterstützungsleistung traf bei den Angehörigen des Verbandes sofort auf große freiwillige Bereitschaft. In der heimischen Region aktiv an der Eindämmung der Pandemie teilnehmen zu können, ist den Soldatinnen und Soldaten eine Herzensangelegenheit.“