Kreis Siegen-Wittgenstein


Januar

21. Januar 2005

Gleichwellenfunktechnik für Feuerwehr und Rettungsdienst bietet viele Vorteile:
Endgültige Umschaltung in diesen Tagen

Die Gleichwelle für Feuerwehr und Rettungsdienst wird in diesen Tagen endgültig auf den Betriebskanal der Feuerwehr und des Rettungsdienstes umgeschaltet. Im November vergangenen Jahres hatte Landrat Paul Breuer das neue System offiziell in Betrieb genommen, so dass nach den notwendigen Erreichbarkeitsmessungen durch die Zentrale Polizeitechnischen Dienste aus Duisburg und der kreiseigenen IuK- (Informations- und Kommunikations-) Gruppe die Aufschaltung nunmehr erfolgen konnte.

Das Gleichwellenfunksystem bietet gegenüber der bisherigen Funkversorgung zahlreiche Vorteile: Mit ihm können ca. 95 Prozent des Kreisgebietes erreicht werden (bislang nur ca. 65 Prozent). Anders als bisher kann der Funkverkehr außerdem kreisweit von den Einheiten mitgehört werden. Für die Einsatzkräfte im Bereich der Feuerwehr und des Rettungsdienstes bedeutet die Gleichwelle, dass an ihren Endgeräten kein Tonruf mehr gedrückt werden muss, um Kontakt mit der Leitstelle oder anderen Einheiten aufnehmen zu können.

Das Gleichwellennetz besteht aus insgesamt acht Stationen, die untereinander kommunizieren und sich abstimmen. Das alte Funknetz bestand aus zwei Relaisstellen, die nicht aufeinander abgestimmt waren. Mit einem Kostenaufwand für die Errichtung des Gleichwellenfunknetzes von rund 500.000 EUR wird in die Sicherheit aller Bürger und Bürgerinnen des Kreisgebietes investiert. Landrat Paul Breuer: "Die Umstellung auf die Gleichwellenfunktechnik ist ein wesentlicher Beitrag zur Optimierung der Arbeitsmöglichkeiten der Einsatzkräfte.

Sie kommt den Bürgerinnen und Bürgern im Kreisgebiet zugute, die sich im Fall der Fälle darauf verlassen können, in guten Händen zu sein!"



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