April
29. April 2009
Kreisgesundheitsamt Siegen-Wittgenstein informiert:
Ärzte, Krankenhäuser und Gesundheitsamt auf mögliche Schweinegrippe-Fälle vorbereitet
Das Robert-Koch-Institut hat einen ersten Fall von Schweinegrippe in Deutschland bestätigt. Es handelt sich um einen Patienten aus der Nähe von Regensburg. „Für den Fall einer weltweiten Ausdehnung – einer so genannten Pandemie – eines neuen Grippeerregers wurden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene schon vor Jahren Vorkehrungen getroffen. Aktuell besteht somit kein Grund zur Besorgnis, selbst wenn vereinzelte Erkrankungsfälle bei uns eingeschleppt werden sollten“, erläutert Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Aktuelle Informationen sowie zusätzliche Hinweise für Ärzte und Links zu weiterführende Informationen bietet das Kreisgesundheitsamt ab sofort im Internet unter www.siegen-wittgenstein.de im Bereich „Aktuelles“ an.
Auf Kreisebene hat das Gesundheitsamt bereits Absprachen mit den Krankenhäusern für das eventuelle Auftreten von Verdachtsfällen getroffen. Ebenso sind alle niedergelassenen Ärzte angeschrieben worden. Das Gesundheitsamt steht für Ärzte mit seinem Bereitschaftsdienst rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung.
„Wichtig ist, dass nicht bei jedem grippeähnlichen Beschwerdebild direkt eine Schweinegrippe vermutet werden muss“, sagt Dr. Grabe. Voraussetzung für diese Verdachtsdiagnose sei zusätzlich der Aufenthalt in einem entsprechenden Risikogebiet - wie z.B. Mexiko – innerhalb einer Woche vor der Erkrankung oder aber der direkte Kontakt zu nachweislich erkrankten Menschen. „Wer sich also in der vergangenen Woche ausschließlich im Siegerland bzw. der Region aufgehalten hat und keinen Kontakt zu einem an Schweinegrippe erkrankten Menschen hatte, muss sich keine Sorgen machen“, so Dr. Grabe.
Um gelegentlich aufgetretene Irritationen auszuräumen, weißt das Kreisgesundheitsamt darauf hin, dass es keinerlei Beziehung zwischen der Schweinepest, die in Teilen Nordrhein-Westfalens bei Wildschweinen ausgebrochen ist, und der Schweinegrippe gibt. Ebenso wenig kann man sich durch das Essen von Schweinefleisch, das im Handel angeboten wird, mit Schweinegrippe infizieren.
Ansprechpartner für weitere Fragen sind die Hausärzte im Kreisgebiet, aber auch das Kreisgesundheitsamt (Telefon: 0271 333-2800).
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Kreisgesundheitsamt Siegen-Wittgenstein informiert:
Ärzte, Krankenhäuser und Gesundheitsamt auf mögliche Schweinegrippe-Fälle vorbereitet
Das Robert-Koch-Institut hat einen ersten Fall von Schweinegrippe in Deutschland bestätigt. Es handelt sich um einen Patienten aus der Nähe von Regensburg. „Für den Fall einer weltweiten Ausdehnung – einer so genannten Pandemie – eines neuen Grippeerregers wurden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene schon vor Jahren Vorkehrungen getroffen. Aktuell besteht somit kein Grund zur Besorgnis, selbst wenn vereinzelte Erkrankungsfälle bei uns eingeschleppt werden sollten“, erläutert Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Aktuelle Informationen sowie zusätzliche Hinweise für Ärzte und Links zu weiterführende Informationen bietet das Kreisgesundheitsamt ab sofort im Internet unter www.siegen-wittgenstein.de im Bereich „Aktuelles“ an.
Auf Kreisebene hat das Gesundheitsamt bereits Absprachen mit den Krankenhäusern für das eventuelle Auftreten von Verdachtsfällen getroffen. Ebenso sind alle niedergelassenen Ärzte angeschrieben worden. Das Gesundheitsamt steht für Ärzte mit seinem Bereitschaftsdienst rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung.
„Wichtig ist, dass nicht bei jedem grippeähnlichen Beschwerdebild direkt eine Schweinegrippe vermutet werden muss“, sagt Dr. Grabe. Voraussetzung für diese Verdachtsdiagnose sei zusätzlich der Aufenthalt in einem entsprechenden Risikogebiet - wie z.B. Mexiko – innerhalb einer Woche vor der Erkrankung oder aber der direkte Kontakt zu nachweislich erkrankten Menschen. „Wer sich also in der vergangenen Woche ausschließlich im Siegerland bzw. der Region aufgehalten hat und keinen Kontakt zu einem an Schweinegrippe erkrankten Menschen hatte, muss sich keine Sorgen machen“, so Dr. Grabe.
Um gelegentlich aufgetretene Irritationen auszuräumen, weißt das Kreisgesundheitsamt darauf hin, dass es keinerlei Beziehung zwischen der Schweinepest, die in Teilen Nordrhein-Westfalens bei Wildschweinen ausgebrochen ist, und der Schweinegrippe gibt. Ebenso wenig kann man sich durch das Essen von Schweinefleisch, das im Handel angeboten wird, mit Schweinegrippe infizieren.
Ansprechpartner für weitere Fragen sind die Hausärzte im Kreisgebiet, aber auch das Kreisgesundheitsamt (Telefon: 0271 333-2800).
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