April
6. April 2009
REGIONALE 2013: Ab jetzt werden Projekte gesucht
Landrat Paul Breuer: "Südwestfalen Kompass soll dabei helfen, herausragende Ideen zu finden"
Welche Projekte werden für die REGIONALE Südwestfalen gesucht? Wo werden die Ideen gesammelt? Welchen Weg geht ein Projektantrag bis zur Umsetzung? Und wer entscheidet darüber? Auf diese und weitere Fragen gibt der Südwestfalen Kompass Antwort. Die Broschüre soll beim Navigieren durch das breite Themenspektrum der REGIONALE helfen. Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, präsentierte den Südwestfalen Kompass mehr als 200 Vertretern der fünf südwestfälischen Kreistage und Ratsmitgliedern aus den 59 Städten und Gemeinden in Warstein. Landrat Paul Breuer: "Mit der Veröffentlichung des Kompasses geht die REGIONALE 2013 in die nächste Phase: Ab jetzt werden in Siegen-Wittgenstein und ganz Südwestfalen die besten Projektideen für die REGIONALE gesucht!"
Dirk Glaser freute sich, nach den Monaten der Vorbereitung, die neue Phase einläuten zu können: „Ich bin froh, endlich sagen zu können: Jetzt geht’s los! Was bislang theoretisch diskutiert wurde, kann jetzt an konkreten Ideen dargestellt werden." Der Südwestfalen Kompass solle insbesondere in dieser Startphase die Arbeit erleichtern. In dem 56 Seiten starken REGIONALE-Handbuch sind vier Arbeitsschwerpunkte für die Startphase der REGIONALE definiert.
Gesucht sind Projekte, die den Wissensvorsprung des südwestfälischen Mittelstandes in Sachen Innovation und Technologie sichern, die Menschen der Region zugleich näher an die Leistungsfähigkeit der heimischen Unternehmen heranführen. Denn: Der Region droht Fachkräftemangel. Zu wenig gut qualifizierte Menschen bleiben nach ihrem Studium oder der Ausbildung in Südwestfalen. Sie ziehen Arbeitsplätze in den nah gelegenen Metropolen vor.
Gesucht sind daher ebenso Ideen, die urbanes Leben und damit Großstadtgefühl in die südwestfälischen Städte bringen. Diese Projekte sollen dazu beitragen, junge und gut ausgebildete Menschen an die Region zu binden.
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt beschäftigt sich mit herausragenden Strategieansätzen zur zukunftsfähigen Dorfentwicklung, zur Belebung der Ortsmitten. Großer Wert wird dabei auf die Hilfe von Vereinen gelegt.
Eine vierte Projektfamilie beschäftigt sich mit der Landschaft. Fragen der zukünftigen Landbewirtschaftung vor dem Hintergrund des Klimawandels spielen hier ebenso eine Rolle, wie touristische Konzepte für die Region.
Über allem steht dabei der Ansatz, dass die Projekte dazu beitragen müssen, die junge Region Südwestfalen weiter zu formen und deutschland- und europaweit als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum zu profilieren. Stadtplaner Prof. Rudolf Scheuvens, der zusammen mit zahlreichen Akteuren aus der Region den Südwestfalen Kompass erarbeitet hat, brachte es gestern auf den Punkt: „Möchten Sie, dass Ihr Projekt ein REGIONALE-Projekt wird, müssen Sie der Region erklären, warum Ihr Projekt einen besonderen Beitrag zur Entwicklung der ganzen Region leistet. Und die Region muss Ihnen dann bestätigen, dass sie das auch so sieht." Ein Fragenkatalog hilft Projektinitiatoren dabei, ihre Projektidee auf die REGIONALEtauglichkeit zu überprüfen.
Die Südwestfalen Agentur GmbH ist dabei die Steuerungseinheit der REGIONALE, unterstützt Ideengeber bei der Qualifizierung ihres Projektes. Dirk Glaser: „Der REGIONALE Prozess lebt vom Interesse und der Mitwirkungsbereitschaft aller Südwestfalen. Nur wenn viele mitmachen, können wir Projekte der angestrebten Qualität und Strahlkraft realisieren." Glaser hofft darauf, dass Projektvorschläge nicht nur aus der Kommunalpolitik kommen, sondern dass beispielsweise auch Vereine und Unternehmen ihre Ideen einbringen.
Aller Anfang ist schwer, auch im REGIONALE Prozess. Deshalb wartet die Südwestfalen Agentur nicht nur auf Ideen aus der Region, sondern geht aktiv auf mögliche Projektpartner zu, um noch in diesem Jahr Starterprojekte auf den Weg bringen zu können. „Solche Starterprojekte übernehmen Vorbildfunktion, demonstrieren die Notwendigkeit des regionalen Zusammenschlusses und setzen Maßstäbe für die Auswahl und Qualifizierung weiterer Projekte. Sie dienen als Orientierungspunkt", so Dirk Glaser. Gefördert werden die REGIONALE-Projekte durch das Land Nordrhein-Westfalen, die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union. Um den Kommunalpolitikern konkret aufzuzeigen, welches Qualitätsniveau REGIONALE Projekte haben müssen, nutzte Glaser als Anschauungsbeispiel drei bereits realisierte Projekte der Region: Als Vorbild könnten Entwicklungen wie in der historischen Altstadt von Soest dienen. Auch der Rothaarsteig sei ein solches Vorzeigeprojekt in Südwestfalen, ebenso das überregionale bekannte Festival Kultur Pur auf dem Giller im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Der Südwestfalen Kompass steht im Internet unter www.regionale2013.de allen Interessierten zum Download bereit.
zurück
REGIONALE 2013: Ab jetzt werden Projekte gesucht Landrat Paul Breuer: "Südwestfalen Kompass soll dabei helfen, herausragende Ideen zu finden"
Welche Projekte werden für die REGIONALE Südwestfalen gesucht? Wo werden die Ideen gesammelt? Welchen Weg geht ein Projektantrag bis zur Umsetzung? Und wer entscheidet darüber? Auf diese und weitere Fragen gibt der Südwestfalen Kompass Antwort. Die Broschüre soll beim Navigieren durch das breite Themenspektrum der REGIONALE helfen. Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, präsentierte den Südwestfalen Kompass mehr als 200 Vertretern der fünf südwestfälischen Kreistage und Ratsmitgliedern aus den 59 Städten und Gemeinden in Warstein. Landrat Paul Breuer: "Mit der Veröffentlichung des Kompasses geht die REGIONALE 2013 in die nächste Phase: Ab jetzt werden in Siegen-Wittgenstein und ganz Südwestfalen die besten Projektideen für die REGIONALE gesucht!"
Dirk Glaser freute sich, nach den Monaten der Vorbereitung, die neue Phase einläuten zu können: „Ich bin froh, endlich sagen zu können: Jetzt geht’s los! Was bislang theoretisch diskutiert wurde, kann jetzt an konkreten Ideen dargestellt werden." Der Südwestfalen Kompass solle insbesondere in dieser Startphase die Arbeit erleichtern. In dem 56 Seiten starken REGIONALE-Handbuch sind vier Arbeitsschwerpunkte für die Startphase der REGIONALE definiert.
Gesucht sind Projekte, die den Wissensvorsprung des südwestfälischen Mittelstandes in Sachen Innovation und Technologie sichern, die Menschen der Region zugleich näher an die Leistungsfähigkeit der heimischen Unternehmen heranführen. Denn: Der Region droht Fachkräftemangel. Zu wenig gut qualifizierte Menschen bleiben nach ihrem Studium oder der Ausbildung in Südwestfalen. Sie ziehen Arbeitsplätze in den nah gelegenen Metropolen vor.
Gesucht sind daher ebenso Ideen, die urbanes Leben und damit Großstadtgefühl in die südwestfälischen Städte bringen. Diese Projekte sollen dazu beitragen, junge und gut ausgebildete Menschen an die Region zu binden.
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt beschäftigt sich mit herausragenden Strategieansätzen zur zukunftsfähigen Dorfentwicklung, zur Belebung der Ortsmitten. Großer Wert wird dabei auf die Hilfe von Vereinen gelegt.
Eine vierte Projektfamilie beschäftigt sich mit der Landschaft. Fragen der zukünftigen Landbewirtschaftung vor dem Hintergrund des Klimawandels spielen hier ebenso eine Rolle, wie touristische Konzepte für die Region.
Über allem steht dabei der Ansatz, dass die Projekte dazu beitragen müssen, die junge Region Südwestfalen weiter zu formen und deutschland- und europaweit als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum zu profilieren. Stadtplaner Prof. Rudolf Scheuvens, der zusammen mit zahlreichen Akteuren aus der Region den Südwestfalen Kompass erarbeitet hat, brachte es gestern auf den Punkt: „Möchten Sie, dass Ihr Projekt ein REGIONALE-Projekt wird, müssen Sie der Region erklären, warum Ihr Projekt einen besonderen Beitrag zur Entwicklung der ganzen Region leistet. Und die Region muss Ihnen dann bestätigen, dass sie das auch so sieht." Ein Fragenkatalog hilft Projektinitiatoren dabei, ihre Projektidee auf die REGIONALEtauglichkeit zu überprüfen.
Die Südwestfalen Agentur GmbH ist dabei die Steuerungseinheit der REGIONALE, unterstützt Ideengeber bei der Qualifizierung ihres Projektes. Dirk Glaser: „Der REGIONALE Prozess lebt vom Interesse und der Mitwirkungsbereitschaft aller Südwestfalen. Nur wenn viele mitmachen, können wir Projekte der angestrebten Qualität und Strahlkraft realisieren." Glaser hofft darauf, dass Projektvorschläge nicht nur aus der Kommunalpolitik kommen, sondern dass beispielsweise auch Vereine und Unternehmen ihre Ideen einbringen.
Aller Anfang ist schwer, auch im REGIONALE Prozess. Deshalb wartet die Südwestfalen Agentur nicht nur auf Ideen aus der Region, sondern geht aktiv auf mögliche Projektpartner zu, um noch in diesem Jahr Starterprojekte auf den Weg bringen zu können. „Solche Starterprojekte übernehmen Vorbildfunktion, demonstrieren die Notwendigkeit des regionalen Zusammenschlusses und setzen Maßstäbe für die Auswahl und Qualifizierung weiterer Projekte. Sie dienen als Orientierungspunkt", so Dirk Glaser. Gefördert werden die REGIONALE-Projekte durch das Land Nordrhein-Westfalen, die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union. Um den Kommunalpolitikern konkret aufzuzeigen, welches Qualitätsniveau REGIONALE Projekte haben müssen, nutzte Glaser als Anschauungsbeispiel drei bereits realisierte Projekte der Region: Als Vorbild könnten Entwicklungen wie in der historischen Altstadt von Soest dienen. Auch der Rothaarsteig sei ein solches Vorzeigeprojekt in Südwestfalen, ebenso das überregionale bekannte Festival Kultur Pur auf dem Giller im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Der Südwestfalen Kompass steht im Internet unter www.regionale2013.de allen Interessierten zum Download bereit.
zurück
