Kreis Siegen-Wittgenstein


Juli

22. Juli 2008

Stellvertretender Landrat Jürgen Althaus empfängt Freunde aus Emek Hefer
„Wir wünschen Euch Frieden für Euer Land!"

„Wir wünschen uns alle, dass endlich Frieden in Eurem Land herrscht! Das ist nicht nur Wunsch der Siegen-Wittgensteiner, sondern auch aller Deutschen und Europäer". Das sagte der stellvertretende Landrat Jürgen Althaus bei dem offiziellen Empfang der 18-köpfigen Delegationsgruppe aus der Partnerregion Emek Hefer im IHW-Park, der seit dem Beginn der technischen Sanierung des Kreishauses Standort für viele Verwaltungseinheiten der Kreisverwaltung ist. Zudem betonte Jürgen Althaus, dass die bestehende Partnerschaft die älteste kommunale Partnerschaft ist, auf die man zu Recht stolz sein kann. „Dass diese Partnerschaft so intensiv mit Leben gefüllt wird, ist den vielen freundschaftlichen Beziehungen, die in all den Jahren entstanden sind, zu verdanken", so Althaus. Er erinnerte daran, dass bereits weit vor der offiziellen Begründung der Partnerschaft Kontakte bestanden und Freundschaften geschlossen wurden.

Die Zusammenkunft nutzte Jürgen Althaus der Besuchsgruppe, von der viele erstmals in Siegen-Wittgenstein sind, markante Orte sowie Siegerländer und Wittgensteiner Traditionen und kulturelle Besonderheiten anhand einer Bilderpräsentation vorzustellen. Auf diese Weise bekamen die israelischen Gäste von einigen Orten, die sie während ihres 17-tägigen Aufenthaltes noch näher kennen lernen werden, einen ersten Eindruck. So steht beispielsweise neben einer Tagesfahrt ins Ruhrgebiet und Münsterland die Obernau-Talsperre, der Kohlenmeiler in Walpersdorf und ein Wittgenstein-Tag, u.a. mit einer Besichtigung der Firma Sonor in Bad Berleburg, auf dem Besuchsprogramm.

Karmit Winter und Faduh Dabbur dankten Jürgen Althaus im Namen der Besuchsgruppe für den herzlichen Empfang. „Wir danken vor allem für das gute Wetter!" scherzten die beiden. Faduh Dabbur, Besucherin aus der rund 11.000 Einwohner zählenden Drusengemeinde Beit-Gann, zu der seit 1996 partnerschaftliche Beziehungen bestehen, meinte nach der Vorstellung des Kreises, dass sie sich wie Zuhause fühle. „Das liegt sicher daran, dass es hier auch viele Berge und Wälder gibt", so Faduh Dabbur.

Abschließend wünschte Jürgen Althaus den israelischen Freunden eine gute Zeit im Kreis Siegen-Wittgenstein, viele Einblicke in die liebens- und lebenswerte Region und reichliche Gelegenheiten, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Freundschaften zu schließen.



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