Kreis Siegen-Wittgenstein


Mai

23. Mai 2008

Bauverträge unterzeichnet - Kreishaussanierung beginnt:
Am 13. und 14. Juni wird das Hochhaus an der Koblenzer Straße geräumt

27 Aktenordner umfasst der Vertrag zur technischen Sanierung des Kreishauses, den der Kreis Siegen-Wittgenstein mit der Körster AG geschlossen hat. Landrat Paul Breuer, Kreisdirektor Frank Bender und Rudolf Jakoby, Prokurist der Köster AG, haben in Anwesenheit von Werner Schulte, Vorsitzender des Baubegleitenden Ausschusses, und Projektsteuerer Wilhelm Goebel ihre Unterschriften unter das umfangreiche Vertragswerk gesetzt.

„Die 27 Aktenordner zeigen eindrucksvoll, um welch anspruchsvolle Aufgabe es sich bei der technischen Sanierung des Kreishauses handelt. Wir freuen uns, mit der Köster AG einen renommierten Partner gefunden zu haben, der in der Lage ist, innerhalb von nur 24 Monaten das höchste Bürogebäude Südwestfalens zu sanieren", so Landrat Paul Breuer. Rudolf Jakoby betont, dass es in der Tat eine große technische und logistische Herausforderung sei, das aus den 70er Jahren stammende Gebäude auf den technischen Stand des 21. Jahrhunderts zu bringen.

Der Vertragsunterzeichnung ist eine zweieinhalbjährige Planungsphase vorangegangen, die der baubegleitende Ausschuss intensiv mitgestaltet hat, erinnert Werner Schulte. „Die Ausschussmitglieder und alle an Bau und Planung Beteiligten haben in dieser Zeit wirklich hervorragend zusammengearbeitet", freut sich der Vorsitzende. Dabei kam Projektsteuerer Wilhelm Goebel eine zentrale Rolle zu. Er wird auch während der Bauphase darüber wachen, dass alles nach Plan läuft.

Zu den jetzt unterzeichneten Vertragsunterlagen gehört auch ein Bauzeitenplan, den die Köster AG ausgearbeitet hat. Demnach werden die Mitarbeiter der Kreisverwaltung bereits im Frühjahr 2010 wieder in ihre dann sanierten Büros einziehen. Bis dahin werden unter anderem die komplette Haus- und Klimatechnik, Brandschutzeinrichtungen, Aufzugsanlagen sowie die Glasfassade des Kreishauses dem aktuellen Stand der Technik angepasst.

Bereits am Freitag und Samstag, 13. und 14. Juni 2008, werden die letzten Mitarbeiter der Kreisverwaltung aus ihren Büros im Hochhaus ausziehen. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen am 4. August. Vorbereitende Maßnahmen wie Gerüstarbeiten, die Errichtung von Baustellenaufzügen oder das Einrichten der Baustelle finden bereits ab Mitte Juni statt.

„Im Zuge all dieser Maßnahmen wird es sich leider nicht vermeiden lassen, dass es für die Anwohner zeitweise zu Beeinträchtigungen kommt. Aber alle am Bau Beteiligten haben zugesagt, diese Belastungen so gering wie möglich zu halten", bittet Kreisdirektor Frank Bender die Anwohner des Kreishauses um Verständnis. Sollten die Nachbarn Fragen zum Bauablauf haben, können sie sich jederzeit an die Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung des Kreises wenden, so Bender.

Während der zweijährigen Sanierungsphase werden die Bürger viele Angebote des Kreises nicht an den gewohnten Orten finden. Viele Dienststellen mit großem Publikumsverkehr befinden sich in dieser Zeit im IHW-Park in Eiserfeld. Dazu gehören etwa die BAföG- und die Elterngeld-Stelle, das Bauamt oder die für Schwerbehindertenangelegenheiten zuständigen Mitarbeiter. Das Ausländeramt bleibt an seinem bisherigen Ort im Seitenflügel des Kreishauses, der auch während der Sanierung des Hochhauses weiter genutzt wird. Daneben gibt es viele Dienststellen, die im Rahmen des neuen Außenstellenkonzeptes des Kreises schon auf Dauer umgezogen sind, wie etwa das Gesundheitsamt, die Kfz-Zulassungsstelle oder die im Servicezentrum am Bismarckplatz konzentrierten Beratungs- und sozialen Dienstleitungsangebote.

Landrat Breuer: „Wir werden die Bürgerinnen und Bürger umfassend informieren, wo sie in den nächsten beiden Jahren die Angebote des Kreises finden. Um unnötige Wege zu vermeiden, empfehle ich, sich vor einem Besuch in der Kreisverwaltung zu informieren, wo der jeweilige Ansprechpartner zu finden ist. Die entsprechenden Informationen stehen im Internet auf der Homepage des Kreises unter www.siegen-wittgenstein.de zur Verfügung oder können bei der Telefonzentrale des Kreises unter Telefon 0271 333-0 erfragt werden."



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