Kreis Siegen-Wittgenstein


Mai

13. Mai 2008

Wandern zwischen Natur und Bergbaugeschichte:
Mit dem Heimatbund am 31. Mai den Kindelsbergpfad erkunden

Eine abwechslungsreiche Flora, faszinierende Aussichten und der Kindelsbergturm als ein weit über die Stadt bekanntes Wahrzeichen - das zeichnet den im Oktober vergangenen Jahres eröffneten „WanderHöhepunkt links und rechts des Rothaarsteigs" in Kreuztal aus. Um den Kindelsbergpfad mit seinen Schönheiten genießen und näher kennenlernen zu können, lädt der Heimatbund am Samstag, 31. Mai 2008, zu einer Wanderexkursion nach Kreuztal-Kredenbach ein. Die Exkursion mit dem Titel „Auf dem Kindelsbergpfad unterwegs - Wandern zwischen Natur und Bergbaugeschichte" beginnt um 10:00 Uhr am Wanderparkplatz am Kredenbacher Krankenhaus, unter fachkundiger Führung von Horst Schneider, Vorsitzender des Rothaarsteigvereins. Die recht anspruchsvolle Wanderung, die 14,6 Kilometer lang ist, wird rund 4,5 Stunden dauern und wieder am Ausgangspunkt in Kreuztal-Kredenbach enden.

Auf naturbelassenen Pfaden durch schöne Laubwälder geht es zunächst in Richtung Dahlbruch und Müsen. Stationen auf dieser Strecke sind u.a. „Am Weinberg", die „Loher Weiher" und der Steinbruch „Am Witschenberg". Einen herrlichen Blick auf das traditionsreiche Bergmannsdorf belohnen die Teilnehmer schon bald für die ersten kleineren Anstiege. Vom Steinbruch „Am Witschenberg" geht es weiter zur bekannten „Grube Brüche". Auf diesem Abschnitt verläuft die Strecke teilweise über den „Müsener Bergmannspfad". Ein Wander- und historischer Höhepunkt werden dabei die „Müsener Klippen" und die Reste der weithin bekannten Grube „Stahlberg" sein, über deren Geschichte Horst Schneider einiges berichten wird. Nächstes Etappenziel ist die Martinshardt, die mit einer Höhe von 616 Metern nur zwei Meter niedriger als der Kindelsberg ist. Hier können die Teilnehmer sich in das Gipfelbuch eintragen und erfahren zudem einiges über die Grubenfelder. Auf den Höhen geht es dann weiter zum Kindelsberg, wo voraussichtlich kurz Rast gemacht wird. Beim „Abstieg" führt die Wanderstrecke u.a. vorbei an einem Waldschadenspfad und 11 Gruben und Stolleneingängen, die Erkennungszeichen des jahrhundertelangen Eisenbergwerks im Siegerland sind.

Wer an dieser Wanderung teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis spätestens Mittwoch, 21. Mai 2008, bei der Geschäftsstelle des Heimatbundes anzumelden, Kontakt: Regina Hoffmann, Telefon: 0271 333-2325, E-Mail: r_hoffmann@siegen-wittgenstein.de . Erfahrungen mit ähnlichen Exkursionen zeigen, dass die Nachfrage oft größer als die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze ist. Deshalb können Interessierte, die kurz entschlossen an der Wanderung teilnehmen wollen, leider nicht berücksichtigt werden.

 



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