REGIONALE 2013
Südwestfalen Regionale 2013:
Konzept “Siegen – Zu neuen Ufern” erhält den dritten Stern
Der dritte Stern ist gleichbedeutend mit einer gesicherten Finanzierung – grünes Licht sowohl für den Zugriff auf die Fördertöpfe als auch für den Eigenanteil! Auch, wenn mit einer Bewilligung der Fördermittel erst im zweiten Quartal 2011 zu rechnen ist, ist der Startschuss für den Abriss der Siegplatte damit nun erfolgt!
„Ich gehe davon aus, dass in Siegen ab Frühjahr 2014 die ersten Passanten über die Uferpromenade an der neu gestalteten Sieg flanieren können“, so Siegens Bürgermeister Steffen Mues.
Das Konzept “Siegen – Zu neuen Ufern” sieht aber nicht nur vor, die Sieg freizulegen und damit den Fluss als Wasserader wieder erlebbar und zu einem zentralen Treffpunkt zu machen. Auch die Ansiedlung der Universität im Unteren Schloss, die Neugestaltung des Bahnhofs sowie die Umgestaltung des Ringlokschuppens sind ebenso wichtige Bestandteile des Projektes.
Die Finanzierung des Umzuges von Teilen der Universität in das Untere Schloss erfolgt nicht aus Städtebaufördermitteln. Die für dieses Vorhaben erforderlichen Verträge sind aber geschlossen und die Finanzierung aus Mitteln des Hochschulmodernisierungsprogramms gesichert.
Dieses Gesamtpaket soll den Innenstadtbereich zwischen Unterem Schloss und Bahnhof als urbanes Zentrum mit überregionaler Strahlkraft ausbauen und den Erlebnis- und Aufenthaltswert erheblich steigern.
Landrat Paul Breuer spricht von einer „Jahrhundertchance“ für Siegen.
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Das Zukunftsszenario verheißt nichts Gutes: 1.400 Einwohner weniger im Jahr 2020, ein Rückgang um sieben Prozent. Zudem eine immer älter werdende Bevölkerung. Die Rede ist von Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein. Die Stadt möchte dieser prognostizierten Entwicklung gegensteuern und Lösungen erarbeiten – nicht nur für sich, sondern auch für andere Kommunen in Südwestfalen.
Das Regionale-Projekt „Meine Heimat 2020“ packt das Problem an der Wurzel. Immer mehr junge Menschen wandern aus der Region in die Großstädte und Ballungszentren ab. Fachkräfte von außerhalb ziehen zudem eher selten nach Südwestfalen. Dies sind Entwicklungen, von denen viele Städte und Gemeinden betroffen sind – Bad Berleburg jedoch in besonders starkem Maße. Um diesen Trend zu stoppen, sollen nun innovative Konzepte und Strategien entwickelt und umgesetzt werden. Das Projekt der Stadt wurde bereits mit dem ersten Stern der REGIONALE 2013 ausgezeichnet.
Bad Berleburg soll attraktiver für junge Menschen werden, egal ob diese in Bad Berleburg wohnen oder von außerhalb kommen. Um Lösungen zu finden, werden deshalb alle relevanten Akteure in die Überlegungen miteinbezogen – ein beispielhafter Vorgang für die gesamte Region. Mit Jugendlichen aus der Stadt soll die Frage diskutiert werden „Was muss besser werden?“ - mit jungen Fachkräften von außerhalb erörtert werden, auf welche Infrastruktur sie wert legen. Die ansässigen Betriebe und Unternehmen, die oftmals schon heute vom Fachkräfte-Mangel betroffen sind, sollen darstellen, welche Voraussetzungen aus ihrer Sicht wichtig sind. Aus diesem Dialog heraus sollen dann konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt werden.
Zurzeit wird u.a. eine Stärken- und Schwächenanalyse jedes einzelnen Ortsteils von Bad Berleburg durchgeführt, deren Ergebnisse dann in das Dorfentwicklungskonzept mit einfließen.
Ziel ist es, das Projekt in den nächsten Monaten so weiterzuentwickeln, dass sich die Stadt in der nächsten Gremienrunde im Frühjahr 2011 aussichtsreich um den zweiten Stern im Regionale-Prozess bewerben kann. Damit wäre ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung des Projektes gemacht.
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"WasserEisenLand - Industriekultur Südwestfalen"
Mit dem Ausbau des bestehenden und bewährten Netzwerkes "WasserEisenLand - Industriekultur in Südwestfalen" auf die Gesamtregion beschäftigt sich diese zwischenzeitlich mit zwei Sternen ausgezeichnete Projektidee. Nunmehr wird es darum gehen, unter der Dachmarke WasserEisenLand die Industriekultur in Südwestfalen inhaltlich, kulturell und touristisch zu vernetzen, weiterzuentwickeln und zu vermarkten.
Dazu gehört als wichtiger Ankerpunkt im Kreis Siegen-Wittgenstein u.a. das Technikmuseum in Freudenberg.
Inhalt dieser Projektidee ist die räumliche Erweiterung des Gebäudes durch einen entsprechenden Anbau, eine Neuordnung der Ausstellungseinheiten und die Weiterentwicklung zu einer kulturellen Begegnungsstätte im Stadtgebiet Freudenberg. Hierzu arbeitet das Technikmuseum bereits seit einiger Zeit mit dem Verein „Kulturflecken Silberstern e.V.“ zusammen und bietet schon heute regelmäßig in seinen Räumlichkeiten Veranstaltungen an.
Außerdem soll das Museum zum außerschulischen Lernort werden. Schülerinnen und Schüler können sich vor Ort anhand einfach konstruierter Modelle und Maschinen sowie durch das eigene Konstruieren und Bauen von Geräten mit technischen Fragestellungen auseinandersetzen und so, ergänzend zum in der Schule vermittelten Lernstoff, praktische Erfahrungen in diesen Themenfeldern sammeln. So soll Interesse und Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften geweckt und systematisch verfestigt werden.
Zurzeit wird mit Hochdruck an der Weiterentwicklung des Projektes gearbeitet, um sich im Regionale-Prozess weiter zu qualifizieren und so der Umsetzung ein großes Stück näher zu kommen.
Das Radnetz Südwestfalen wird dazu beitragen
Als attraktive Wanderregion ist Südwestfalen bereits deutschlandweit bekannt. Abwechslungsreiche Landschaften, Flüsse, Talsperren: Die Region hat viel zu bieten. Beste Voraussetzungen auch für den Aufbau eines kreisübergreifenden Radnetzes.
Genau dies soll mit dem zwischenzeitlich mit einem ersten Stern ausgezeichneten Projekt „Radnetz Südwestfalen“ verwirklicht werden. Ein gemeinsames Vorhaben über Kreisgrenzen hinweg. Projektträger sind die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest, der Hochsauerland- und der Märkische Kreis. Südwestfalen soll künftig auch als Radsport-Region noch bekannter werden. Erlebnis-Touren quer durch die Region: das "Radnetz Südwestfalen" soll Zweirad-Ausflüge für Jung und Alt noch attraktiver machen.
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Neues Projekt für die sportbegeisterte Region Südwestfalen:
Sport bewegt Südwestfalen
Ob Breiten-, Leistungs- oder Gesundheitssport: Ein Drittel aller Einwohner Südwestfalens ist Mitglied in einem Sportverein. Dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sportvereine der Region auch vor Problemen durch den demografischen Wandel stehen. Mitglieder, die sich auch ehrenamtlich als Trainer oder im Vorstand engagieren möchten, sind schwerer zu finden. Die Mitgliederstruktur wird älter und der Nachwuchs strömt nicht mehr so zahlreich in die Vereine.
Diesen gesellschaftlichen Entwicklungen müssen sich die Vereine stellen und durch neue Ausrichtung, neue Angebote und neue Strukturen reagieren. Sie sind ein starker Partner im gesellschaftlichen Leben sowie ein Garant für die Gesundheit und die Lebensqualität in Südwestfalen.
Für das Projekt „Sport bewegt Südwestfalen“ haben sich daher die fünf Kreissportbünde der Region zusammengefunden. Gemeinsam möchten sie wegweisende Strategien entwickeln und umsetzen, wie die Sportvereine der Region sich erfolgreich für die Zukunft aufstellen können.
Das Projekt hat dabei vor allem drei Zielgruppen im Blick: Kinder, Senioren und Gesundheitssportler.
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Eine komplette Übersicht aller bisherigen Regionale Projekte finden Sie hier...
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