Kreis Siegen-Wittgenstein


Juli

24. Juli 2006  

Sammeln von Beeren in heimischen Wäldern:
Naturschutzgebiete dürfen nicht aufgesucht werden
  

Viele Naturliebhaber zieht es gerade jetzt in die heimischen Wälder: Die Fruchtreife von vielfältigen Beerensorten, wie beispielsweise Brom- und Heidelbeeren, hat begonnen. Wer es zu schätzen weiß, genießt die Zeit, in der uns die Natur reichlich mit Früchten belohnt. Nicht nur das Sammeln der Früchte bereitet Freizeitspaß, sondern auch das Zubereiten von leckeren Gaumenfreuden: Gelees, eine leckere Quarkspeisen, Soßen oder gar ein „Aufgesetzter“ - dem Ideenreichtum der fleißigen Sammler sind keine Grenzen gesetzt.

Bei der Suche gilt es allerdings einige Rahmenbedingungen einzuhalten, damit die Tiere im Wald nicht gestört werden. Zurzeit haben viele von ihnen noch nicht die Aufzucht ihrer Jungen beendet. Zu viele Beerensucher können die Tiere davon abhalten, ihre Nester anzufliegen oder dem Brutgeschäft nachzugehen. Zudem gibt es aber auch Flächen mit dichtem Beerenstrauchbewuchs, die bei Sammlern sehr beliebt sind. Zu einem solchen Gebiet zählt auch der „Auerhahnwald" in Walpersdorf, der an der Eisenstraße liegt und Naturschutzgebiet ist. Jeden Sommer suchen den Wald zahlreiche Sammler auf, um die reif werdenden Früchte zu ernten. In ausgewiesenen Naturschutzgebieten ist das außerhalb der existierenden Wege nicht zulässig. Der Grund: Naturschutzgebiete sollen den Tieren Rückzugsmöglichkeiten garantieren. Außerdem wird durch das Betreten die Vegetation beeinträchtigt.

zurück


Kontakt
Torsten Manges
Pressereferent
Telefon: 0271 333-2308
Telefax: 0271 333-2330
E-Mail: presse@siegen-
wittgenstein.de