Juni
29. Juni 2006 „Positive Auswirkungen durch WM“:
Regierungspräsident Dr. Twenhöven besucht Siegerlandflughafen
Mehr als 100 Sonderflüge während der Fußball-Weltmeisterschaft verbucht der Siegerlandflughafen bisher. Etliche weitere werden angesichts des bevorstehenden Viertelfinales in Frankfurt a.M. hinzukommen. Anlässlich seines Besuches bei Deutschlands höchstgelegenem Verkehrsflughafen informierte sich der für Luftfahrtangelegenheiten zuständige Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven über die Situation des heimischen Flughafens und die erfreulichen Auswirkungen der WM. Landrat Paul Breuer verwies darauf, dass der Bekanntheitsgrad des Flughafens dank der WM international gestiegen ist, was letztlich der ganzen Region zugute komme.
„Ein positiver Effekt hat sich unmittelbar eingestellt: Der Fußball hat uns einen neuen guten Kunden gebracht. NETJET ist ein weltweit hoch angesehener und renommierter Anbieter von Geschäftsflügen und hat den Siegerlandflughafen nun im Programm. Die Betreiber waren begeistert von der freundlichen und unkomplizierten Abwicklung vor Ort“, ergänzt Geschäftsführer Christoph Marschner. Mit Lob sparten demnach auch eine Reihe britischer Fluggesellschaften nicht. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer bedankte sich der Landrat für die vertrauensvolle und unbürokratische Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung während der Fußball-WM. Das betrifft auch die sogenannte 14-Tonnen-Regelung. Aufgrund rechtlicher Einschränkungen dürfen im heimischen Luftraum unter den gegebenen Umständen Flugzeuge mit einem Lade-Gewicht über 14 Tonnen nur im Ausnahmefall verkehren, was einen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Standorten darstellt. Zur Fußball-WM hatte die Bezirksregierung Münster mehrere Ausnahmegenehmigungen erteilt. Landrat Paul Breuer: „Hierdurch konnte der Siegerlandflughafen seine Leistungsstärke unter Beweis stellen. Wir wünschen uns, dass diese unbürokratische Handhabung auch in Zukunft beibehalten wird.“
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