Kreis Siegen-Wittgenstein


November

3. November 2005  

Große Bedeutung für die gesamte Region:
Erweiterung am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Betrieb genommen
  

„Heute ist ein guter Tag für Siegen-Wittgenstein!“ Mit diesen Worten fasste Landrat Paul Breuer die Bedeutung der offiziellen Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen zusammen.

Das Richtfest liegt gerade einmal ein Jahr zurück, da präsentiert sich der optisch ansprechende Erweiterungsbau den Schülern mit 22 zusätzlichen allgemeinen Unterrichtsräumen, vier zusätzlichen allgemeinen Fachräumen und zwei Gruppenräumen auf einer Nutzfläche von mehr als 2.100 Quadratmetern. Damit findet zum einen die seit längerem am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung vorherrschende Raumnot ein Ende. Zum anderen sind künftig alle Leistungen und Angebote „unter einem Dach“ zu finden, da bestehende Klassenräume im Gebäude am Weidenauer Bismarckplatz abgegeben wurden. Die räumlich Trennung hatte den täglichen Schulbetrieb erschwert. Auf insgesamt 9 Mio. EUR belaufen sich die Erweiterungskosten einschließlich der Kosten für die Einrichtung und den Neubau von 178 Stellplätzen unterhalb der HTS.

Paul Breuer: „Diese Investition ist kein Luxus, sondern absolut notwendig, um die Lebensader für unsere Betriebe auch für die Zukunft zu erhalten. Hiermit meine ich gut qualifizierte junge Menschen!“ Der Landrat hob in seiner Ansprache die große Bedeutung des Erweiterungsbaus für die jungen Menschen, für die Lehrkräfte, die Schulleitung, aber auch für die gesamte Region hervor. Neben der Beseitigung der akuten Raumnot sei das Projekt eine „gewaltige Investition in die Bildung“. Die Arbeit in der Qualifizierung und Ausbildung durch die Berufskollegs stelle einen wesentlichen Standortfaktor der Region dar.

Außerdem sei dieses Projekt ein konkreter Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, so der Landrat in Anwesenheit von Staatssekretär Günter Wienands vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW. „Zusätzliche Angebote für junge Menschen brauchen Lernräume und Menschen, die den Jugendlichen Lerninhalte vermitteln. Während die Bereitstellung von Lehrern die Sache des Landes Nordrhein-Westfalen ist, steht der Kreis Siegen-Wittgenstein mit der Bereitstellung einer vernünftigen Infrastruktur in der Verantwortung, der wir mit der Schaffung des Erweiterungsbaus gerecht werden!“ Die Grundsatzentscheidung für den Erweiterungsbau war vor fünf Jahren gefallen. Daraufhin war ein Wettbewerb durchgeführt worden, an dem sich 65 Architekten beteiligten. Ein Preisgericht hatte schließlich Ende 2000 den Architekten Peter Schwinde aus München mit den Planungsarbeiten beauftragt.

Am 28. Juli 2003 war der symbolische erste Spatenstich für den Erweiterungsbau erfolgt.

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