Schlüsseltechnologien
Werkstoff- und Oberflächentechnik
Diese Branche blickt auf eine lange Tradition zurück, die ihren Schwerpunkt im Siegerland hat. Mit ihren kunststoffbeschichteten und feuerverzinkten Blechen, die u.a. in der Konsumgüterindustrie und im Baubereich zur Dach- und Fassadenverkleidung Verwendung finden, halten die Unternehmen einen hohen Marktanteil.
Oberflächen- und Werkstofftechniken werden in großem Umfang bei den Herstellern von Armaturen für den Sanitärbereich eingesetzt. Zur Herstellung von Rohren für den Transport von flüssigen und gasförmigen Medien werden an die Beschichtung der Rohrinnenseiten hohe Qualitätsansprüche gestellt. Daher müssen die Hersteller von Zulieferteilen aus Metall mit ihren Produkten höchste Ansprüche ihrer Auftraggeber an die Oberflächenbeschaffenheit erfüllen.
Die Kombination von unterschiedlichen Werkstoffen erfordert den Einsatz neuesten Werkstoff- und Oberflächen-Know-hows.
Durch die lange Tradition der Werkstoff- und Oberflächentechnik in der Region Siegen-Wittgenstein sind Forschung und Entwicklung in diesem Bereich an der Universität Siegen sehr ausgeprägt. Wesentlicher Innovationsträger ist das Institut für Werkstofftechnik mit den Lehrstühlen Materialkunde und Werkstoffprüfung, dem Lehrstuhl sowie dem Labor für Oberflächentechnik.
Optische Technologien
Automatische Produktionsprozesse, optische Qualitätsprüfungen, komplexe Informations- und Sicherheitssysteme in Fahrzeugen und Gebäuden arbeiten mit einer Vielzahl von Sensoren und Messfeldern. Sowohl die Entwicklung neuer Sensorprinzipien als auch die Integration solcher Multisensorsysteme ist eine aktuelle Herausforderung für Forschung und Technologie.
Sie sind gekennzeichnet durch eine fortschreitende Miniaturisierung (z.B. die Entwicklung kleiner, leistungsfähiger Laser, lichtstarker Leuchtdioden, neuartiger Kamerasysteme, Mikrosensoren). Mit entsprechender Software sind sie der Schlüssel zu völlig neuen Anwendungen in einer Vielzahl industrieller Branchen. Gerade die Querschnittsfunktion der optischen Technologien ist für die Region Siegen-Wittgenstein mit ihrer stark produktionsorientierten Wirtschaftstruktur von großer Bedeutung, da mit optischen Technologien Qualitätssprünge in den traditionellen Branchen (z.B. Maschinenbau, Automobilzulieferer, Metallbe- und -verarbeitung) möglich sind. Außerdem stellen die optischen Technologien einen eigenen hoch innovativen Wachstumsmarkt dar, in dem mittelfristig erhebliche Wertschöpfungs- und Arbeitsmarktpotentiale zu erwarten sind.
Die Entwicklungen von optoelektronischen Mess- und Prüfsystemen für Produktionsunternehmen ermöglichen es, bislang nicht erreichte Qualitätsmerkmale an ihren Produkten nachzuweisen.
Microsysemtechnik
Werden Sensoren, Signalverarbeitung und Aktoren in miniaturisierter Bauform zu einem Gesamtsystem verknüpft, dass sie "empfinden", "entscheiden" und "reagieren" können, spricht man von einem Mikrosystem. Zusammengefügt werden die einzelnen Komponenten durch Aufbau- und Verbindungstechniken. Die Nanotechnologie ermöglicht, in bislang unerreichte Dimensionen der Miniaturisierung vorzudringen und eröffnet dadurch Wege zu neuen Produkten mit deutlich verbesserten, zum Teil ganz neuen Funktionalitäten.
Mehrere Institute und Lehrstühle der Universität Siegen beschäftigen sich seit Jahren mit Aufgaben der Mikrosystemtechnik, wobei durch den interdisziplinären Ansatz unterschiedliche Kompetenzen erfolgreich miteinander verknüpft wurden.
Die Mikrosystemtechnik zählt zu den innovativen Wachstumsmärkten der kommenden Jahre. Besonders attraktiv erscheinen Anwendungen in der Medizintechnik und im Umweltschutz.
Bedingt durch die guten Basisstrukturen in Siegen (Zentrum für Sensorsysteme - ZESS, Technologiezentrum, Weiterbildungsverbund, spezielles Kompetenzzentrum mit Raum- und Technikangeboten innerhalb des Technologiezentrums) hat die Region Siegen-Wittgenstein eine gute Ausgangsposition zur Festigung dieser Strukturen und zur Schaffung eines guten Umfeldes für produzierende Unternehmen in der Mikrosystemtechnik. Das ZESS hat sein Forschungsspektrum durch die Einbindung der Chemie- Arbeitsgruppe (Nanostrukturen und Mikrosystemtechnik) konsequent erweitert.
Diese Branche blickt auf eine lange Tradition zurück, die ihren Schwerpunkt im Siegerland hat. Mit ihren kunststoffbeschichteten und feuerverzinkten Blechen, die u.a. in der Konsumgüterindustrie und im Baubereich zur Dach- und Fassadenverkleidung Verwendung finden, halten die Unternehmen einen hohen Marktanteil.Oberflächen- und Werkstofftechniken werden in großem Umfang bei den Herstellern von Armaturen für den Sanitärbereich eingesetzt. Zur Herstellung von Rohren für den Transport von flüssigen und gasförmigen Medien werden an die Beschichtung der Rohrinnenseiten hohe Qualitätsansprüche gestellt. Daher müssen die Hersteller von Zulieferteilen aus Metall mit ihren Produkten höchste Ansprüche ihrer Auftraggeber an die Oberflächenbeschaffenheit erfüllen.
Die Kombination von unterschiedlichen Werkstoffen erfordert den Einsatz neuesten Werkstoff- und Oberflächen-Know-hows.
Durch die lange Tradition der Werkstoff- und Oberflächentechnik in der Region Siegen-Wittgenstein sind Forschung und Entwicklung in diesem Bereich an der Universität Siegen sehr ausgeprägt. Wesentlicher Innovationsträger ist das Institut für Werkstofftechnik mit den Lehrstühlen Materialkunde und Werkstoffprüfung, dem Lehrstuhl sowie dem Labor für Oberflächentechnik.
Optische Technologien
Automatische Produktionsprozesse, optische Qualitätsprüfungen, komplexe Informations- und Sicherheitssysteme in Fahrzeugen und Gebäuden arbeiten mit einer Vielzahl von Sensoren und Messfeldern. Sowohl die Entwicklung neuer Sensorprinzipien als auch die Integration solcher Multisensorsysteme ist eine aktuelle Herausforderung für Forschung und Technologie.Sie sind gekennzeichnet durch eine fortschreitende Miniaturisierung (z.B. die Entwicklung kleiner, leistungsfähiger Laser, lichtstarker Leuchtdioden, neuartiger Kamerasysteme, Mikrosensoren). Mit entsprechender Software sind sie der Schlüssel zu völlig neuen Anwendungen in einer Vielzahl industrieller Branchen. Gerade die Querschnittsfunktion der optischen Technologien ist für die Region Siegen-Wittgenstein mit ihrer stark produktionsorientierten Wirtschaftstruktur von großer Bedeutung, da mit optischen Technologien Qualitätssprünge in den traditionellen Branchen (z.B. Maschinenbau, Automobilzulieferer, Metallbe- und -verarbeitung) möglich sind. Außerdem stellen die optischen Technologien einen eigenen hoch innovativen Wachstumsmarkt dar, in dem mittelfristig erhebliche Wertschöpfungs- und Arbeitsmarktpotentiale zu erwarten sind.
Die Entwicklungen von optoelektronischen Mess- und Prüfsystemen für Produktionsunternehmen ermöglichen es, bislang nicht erreichte Qualitätsmerkmale an ihren Produkten nachzuweisen.
Microsysemtechnik
Werden Sensoren, Signalverarbeitung und Aktoren in miniaturisierter Bauform zu einem Gesamtsystem verknüpft, dass sie "empfinden", "entscheiden" und "reagieren" können, spricht man von einem Mikrosystem. Zusammengefügt werden die einzelnen Komponenten durch Aufbau- und Verbindungstechniken. Die Nanotechnologie ermöglicht, in bislang unerreichte Dimensionen der Miniaturisierung vorzudringen und eröffnet dadurch Wege zu neuen Produkten mit deutlich verbesserten, zum Teil ganz neuen Funktionalitäten.Mehrere Institute und Lehrstühle der Universität Siegen beschäftigen sich seit Jahren mit Aufgaben der Mikrosystemtechnik, wobei durch den interdisziplinären Ansatz unterschiedliche Kompetenzen erfolgreich miteinander verknüpft wurden.
Die Mikrosystemtechnik zählt zu den innovativen Wachstumsmärkten der kommenden Jahre. Besonders attraktiv erscheinen Anwendungen in der Medizintechnik und im Umweltschutz.
Bedingt durch die guten Basisstrukturen in Siegen (Zentrum für Sensorsysteme - ZESS, Technologiezentrum, Weiterbildungsverbund, spezielles Kompetenzzentrum mit Raum- und Technikangeboten innerhalb des Technologiezentrums) hat die Region Siegen-Wittgenstein eine gute Ausgangsposition zur Festigung dieser Strukturen und zur Schaffung eines guten Umfeldes für produzierende Unternehmen in der Mikrosystemtechnik. Das ZESS hat sein Forschungsspektrum durch die Einbindung der Chemie- Arbeitsgruppe (Nanostrukturen und Mikrosystemtechnik) konsequent erweitert.
