Sucht
Warum Suchtvorbeugung?
Der Umgang mit Suchtmitteln ist in unserer Gesellschaft - trotz aller
Bemühungen in der Vergangenheit - nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem, dem
die gemeinsame Aufmerksamkeit zu gelten hat. Stellt doch der Umgang ein hohes
Risiko- und Konfliktpotential dar, wenn Missbrauch und Abhängigkeit hinzukommen.
Daraus entstehen enorme Belastungen für Einzelne, Familien und Gemeinschaften,
die ein hohes Schadenspotenzial in sich tragen.
Suchtvorbeugung, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist, ist zentraler
Bestandteil bei der Stärkung psychosozialer Kompetenzen und trägt damit zu einem
gesunden Leben bei.
Die Fachstelle für Suchtprävention
Um diese Erkenntnisse konkret umzusetzen, bedarf es einer Schnittstelle für
die Praxis, die alle wichtigen Zielgruppen, Institutionen, Verbände, Vereine
etc. Informiert, schult, unterstützt und vernetzt.
Die Fachstelle für Suchtprävention setzt hier seit vielen Jahren mit ihren
Angeboten an und trägt zum Aufbau und zur Pflege einer partnerschaftlichen
Präventionsstruktur bei.
Wir kennen die Region und sind für Sie da!
Wir bieten Ihnen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung suchtpräventiver Maßnahmen in Ihrer Gruppe, Ihrem Verein, Ihrer Institution und Organisation:
- Präventionsberatung für Einzelpersonen und Gruppen
- Vorträge
- Fachinformationen
- Schulungen
- Seminare
- Projektentwicklung
- Tagungen
- Planung und Durchführung von regionalen Maßnahmen
- Koordination suchtpräventiver Netzwerke
- Öffentlichkeitsarbeit
Projekte
Schulpräventionsprojekt "in between" Ein Angebot für Schulklassen, sich über einen längeren Zeitraum mit der komplexen Thematik "Sucht" auseinanderzusetzen. Download: Konzept "in between"
Elternabende und -reihen
Eltern brauchen zu dem Thema Sucht und Suchtmittel Informationen und Unterstützung. Dabei hilft die Elternreihe "Hilfe mein Kind pubertiert! Alkohol, Drogen und Erziehung".
Fahrschulprojekt "Spaß haben - mobil bleiben"
Jugendliche Fahrschüler/innen werden von anderen Jugendlichen (peers) über die
Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr unterrichtet.
Alkohol-Frühinterventionsprojekt "HaLT- Hart am LimiT"
Wenn Jugendliche aufgrund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt
werden müssen, bekommen sie anschließend Hilfe und Unterstützung, damit dies ein
einmaliges "Erlebnis" bleibt.
Ausstellungen, Tagungen, Öffentlichkeitsarbeit
Teilnahme an der landesweiten Aktions- und Ausstellungskampagne "Sucht hat immer
eine Geschichte", Durchführung von Tagungen zu präventionsrelevanten Themen usw.
Sprechen Sie uns an
Wir beraten Sie persönlich, schriftlich oder per E-Mail.
Die Fachstelle für Suchtprävention legt bei der Planung und Durchführung
besonderen Wert auf die Kooperation mit regionalen Trägern.
Unsere Beratung und Unterstützung ist für Sie kostenfrei.
Sucht- und Drogenberatungsstellen für die Einzelfallberatung im Kreis Siegen-Wittgenstein finden Sie hier:
- AWO Siegen-Wittgenstein/Olpe
- Diakonisches Werk im Kirchenkreis Siegen e.V.
- Diakonisches Werk Wittgenstein
Download-Dokumente
Konzept In Between (616 kb)
Wichtige Links
- Onlineberatung zur Glücksspielsucht
- Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
- Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni Bonn
- Drugcom
