Portrait
Gestalten statt Verwalten
Viele Jahre war Paul Breuer oberster Verteidigungspolitiker der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Seit Juni 2003 ist er Landrat in seinem Heimatkreis Siegen-Wittgenstein. Bundestagsabgeordneter, politisch mitmischen auf großer Bühne in Berlin: Für die meisten Politiker der große Traum. Für Paul Breuer erfüllte er sich bereits vor 24 Jahren. Da wurde er erstmals in den Bundestag gewählt. 30 Jahre war er damals, war einer von zwei Abgeordneten, die nach der Verabschiedung des Grundgesetzes geboren waren. Das war einmal. Der CDU/CSU-Verteidigungsexperte hat sich im Jahr 2003 von der Bundespolitik verabschiedet, und das ganz freiwillig - sein Bundestagsmandat ging bis 2006.
Seit dem 16. Juni 2003 gehört sein Engagement vorwiegend seiner Heimat, den rund 300.000 Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein. Paul Breuer trieb die Suche nach einer neuen Herausforderung. Schon vor der Bundestagswahl 2002 überlegte er, ob er seine Zeit noch weiter in Berliner Sitzungsräumen oder der weiten Welt der Außen- und Sicherheitspolitik verbringen solle. Paul Breuer will gestalten. Als der damalige Landrat im Kreis Siegen-Wittgenstein ankündigte, bei der Kommunalwahl 2004 nicht mehr antreten zu wollen, gab Breuer seiner Partei, der CDU, die Zusage. Er verzichtete deshalb auf den Vorsitz der Arbeitsgruppe Verteidigung der Bundestagsfraktion. Dann ging alles viel schneller als gewollt. Nach schwerer Krankheit verstarb Landrat Elmar Schneider im Februar 2003. Der Nachfolger musste schon im Juni gewählt werden. Mehr als 53 Prozent der Wähler machten hinter dem Namen Paul Breuer ihr Kreuzchen, wählten ihn bis 2009 zu ihrem Landrat im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Das Amt war für Breuer neu, die Kommunalpolitik jedoch mehr als bekannt und immer eines seiner Standbeine. Der 53 Jahre alte Alt-Wittgensteiner (Geburtsort Berghausen), seit 1968 Siegener, trat 1969 in die CDU ein, war Kreisvorsitzender der Jungen Union. 1981 wurde er Kreisvorsitzender der CDU in Siegen-Wittgenstein. Heute ist Breuer Ehrenvorsitzender. Zwei Jahre später schaffte er den Sprung in den Vorstand des CDU-Landesverbandes. Mit der Kommunalpolitik beschäftigte sich Breuer seit 1975 als Kreistagsabgeordneter und Stadtverordneter in Siegen.
Von Berlin nach Siegen – vom legislativen Opponieren zum exekutiven Gestalten. Wenn Paul Breuer auf die erste Zeit seiner Amtszeit als Landrat zurückschaut, fällt das Fazit zur Entscheidung eindeutig aus: „Bisher habe ich noch keinen Tag bereut!“ Weniger verwalten, mehr gestalten ist die Devise von Landrat Paul Breuer.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es auch abseits von der Bundeshauptstadt viel zu tun gibt: Obwohl Paul Breuer die langen Wege nach Berlin jetzt erspart bleiben – mehr Zeit für Familie und Freizeit bleiben dem studierten Hauptschullehrer nicht. Am Wochenende ist der Landrat bei den zahlreichen Veranstaltungen der Vereine, Verbände und Initiativen im Kreis Siegen-Wittgenstein zuhause. Was ihn treibt und gleichermaßen eine hohe Beliebtheit in der Bevölkerung beschert, ist zweierlei: Sein Elan und seine Bürgernähe. Schon bei seinem Amtsantritt machte Breuer klar: „Ich will Ansprechpartner für jeden sein!“
Viele Jahre war Paul Breuer oberster Verteidigungspolitiker der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Seit Juni 2003 ist er Landrat in seinem Heimatkreis Siegen-Wittgenstein. Bundestagsabgeordneter, politisch mitmischen auf großer Bühne in Berlin: Für die meisten Politiker der große Traum. Für Paul Breuer erfüllte er sich bereits vor 24 Jahren. Da wurde er erstmals in den Bundestag gewählt. 30 Jahre war er damals, war einer von zwei Abgeordneten, die nach der Verabschiedung des Grundgesetzes geboren waren. Das war einmal. Der CDU/CSU-Verteidigungsexperte hat sich im Jahr 2003 von der Bundespolitik verabschiedet, und das ganz freiwillig - sein Bundestagsmandat ging bis 2006.
Seit dem 16. Juni 2003 gehört sein Engagement vorwiegend seiner Heimat, den rund 300.000 Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein. Paul Breuer trieb die Suche nach einer neuen Herausforderung. Schon vor der Bundestagswahl 2002 überlegte er, ob er seine Zeit noch weiter in Berliner Sitzungsräumen oder der weiten Welt der Außen- und Sicherheitspolitik verbringen solle. Paul Breuer will gestalten. Als der damalige Landrat im Kreis Siegen-Wittgenstein ankündigte, bei der Kommunalwahl 2004 nicht mehr antreten zu wollen, gab Breuer seiner Partei, der CDU, die Zusage. Er verzichtete deshalb auf den Vorsitz der Arbeitsgruppe Verteidigung der Bundestagsfraktion. Dann ging alles viel schneller als gewollt. Nach schwerer Krankheit verstarb Landrat Elmar Schneider im Februar 2003. Der Nachfolger musste schon im Juni gewählt werden. Mehr als 53 Prozent der Wähler machten hinter dem Namen Paul Breuer ihr Kreuzchen, wählten ihn bis 2009 zu ihrem Landrat im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Das Amt war für Breuer neu, die Kommunalpolitik jedoch mehr als bekannt und immer eines seiner Standbeine. Der 53 Jahre alte Alt-Wittgensteiner (Geburtsort Berghausen), seit 1968 Siegener, trat 1969 in die CDU ein, war Kreisvorsitzender der Jungen Union. 1981 wurde er Kreisvorsitzender der CDU in Siegen-Wittgenstein. Heute ist Breuer Ehrenvorsitzender. Zwei Jahre später schaffte er den Sprung in den Vorstand des CDU-Landesverbandes. Mit der Kommunalpolitik beschäftigte sich Breuer seit 1975 als Kreistagsabgeordneter und Stadtverordneter in Siegen.
Von Berlin nach Siegen – vom legislativen Opponieren zum exekutiven Gestalten. Wenn Paul Breuer auf die erste Zeit seiner Amtszeit als Landrat zurückschaut, fällt das Fazit zur Entscheidung eindeutig aus: „Bisher habe ich noch keinen Tag bereut!“ Weniger verwalten, mehr gestalten ist die Devise von Landrat Paul Breuer.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es auch abseits von der Bundeshauptstadt viel zu tun gibt: Obwohl Paul Breuer die langen Wege nach Berlin jetzt erspart bleiben – mehr Zeit für Familie und Freizeit bleiben dem studierten Hauptschullehrer nicht. Am Wochenende ist der Landrat bei den zahlreichen Veranstaltungen der Vereine, Verbände und Initiativen im Kreis Siegen-Wittgenstein zuhause. Was ihn treibt und gleichermaßen eine hohe Beliebtheit in der Bevölkerung beschert, ist zweierlei: Sein Elan und seine Bürgernähe. Schon bei seinem Amtsantritt machte Breuer klar: „Ich will Ansprechpartner für jeden sein!“

