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20 bedeutende Persönlichkeiten aus Siegen-Wittgenstein
Folge 16: "Friedrich Kiel", Komponist (1821 - 1885)

 
 

Friedrich Kiel wurde am 8. Oktober 1821 im Laaspher Ortsteil Puderbach geboren. Seine Eltern waren der Lehrer Johann Jost Kiel und Johanne Marie Jung aus Puderbach. Die Familie zog 1827 nach Schwarzenau (Bad Berleburg) um. Der Sohn fing aus eigenem Antrieb mit dem Klavierspielen und Komponieren an. In den nächsten Jahren erhielt er Musikunterricht bei seinem Vater und bei dem Elsoffer Lehrer Karl Batta.

Der Superintendent Appollo Kneip stellte ihn 1835 dem Fürsten Albrecht I. zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg anlässlich einer Orchesterprobe der Hofkapelle vor. Daraufhin erhielt er Violinunterricht bei dem Bruder des Fürsten, Prinz Karl. Zudem durfte er in der Hofkapelle mitwirken und er erstellte Kompositionen für Solovioline mit Orchesterbegleitung sowie Variationen für Orchester.

In den Jahren 1838 bis 1840 erhielt er Kompositionsunterricht bei dem in Coburg lebenden Kammermusiker und Flötisten Caspar Kummer. Von 1840 bis 1842 war er Konzertmeister der Hofkapelle und Musiklehrer der Kinder des Fürsten Albrecht in Berleburg. In dieser Zeit erstellte er Kompositionen für Klavier mit Orchesterbegleitung, Ouvertüren für Orchester sowie Werke für Klavier mit zwei und vier Händen.

Studium in Berlin

Aufgrund eines Stipendiums von König Friedrich Wilhelm IV. studierte er 1842 bis 1844 bei Siegfried Dehn, dem Kustos der Musikalien der Königlichen Bibliothek in Berlin. Ab 1844 wirkte er als freischaffender Komponist sowie als Klavier- und Harmonielehrer.

Die überaus erfolgreiche Uraufführung seines Requiems f-Moll op. 20 und eine weitere Aufführung in Leipzig machten ihn ganz plötzlich berühmt. Auch seine Missa solemnis c-Moll op. 40 und das Oratorium Christus fanden breite Anerkennung, so dass man ihm das Amt des Leipziger Thomaskantors antrug, das er allerdings nicht annahm, um in Berlin bleiben zu können. Ab 1866 arbeitete Friedrich Kiel für drei Jahre Kompositionslehrer am Stern’schen Konservatorium Berlin; er erhielt 1868 den Professorentitel zuerkannt. Ein Jahr später wurde Kiel Mitglied des Senats der Königlichen Akademie der Künste in der Sektion „Musik“.

Auszeichnungen und wichtige Lebensstationen

1870 bekam er den Roter-Adler-Orden verliehen und wurde zugleich Ritter dieses Ordens. 1876 wurde ihm vom Herzogtum Sachsen-Altenburg das Ritterkreuz II. Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens verliehen.

Durch einen Verkehrsunfall im September 1883 mit einem Pferdewagen in Berlin war er gesundheitlich stark angeschlagen. Im Winter 1884/85 trat er wegen der Folgen seines Unfalls von seinen Ämtern zurück; er starb am 13. September 1885 in Berlin. Begraben wurde er auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof in Berlin-Schöneberg. Am 7. Oktober 1971 wurde er auf den Friedhof seines Geburtsorts Puderbach umgebettet.

Quelle: Wikipedia 
 

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