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20 bedeutende Persönlichkeiten aus Siegen-Wittgenstein
Folge 4: "Fritz Busch", Dirigent (1890 - 1951)

 
 

Fritz Busch wurde am 13. März 1890 in Siegen geboren. Er studierte bei Fritz Steinbach in Köln. Mit 19 Jahren wurde er Kapellmeister in Riga, anschließend in Bad Pyrmont und in Gotha. Von 1912 bis 1918 war er als Musikdirektor beim Sinfonieorchester Aachen engagiert.

Von 1918 bis 1922 war er Generalmusikdirektor beim Staatsorchester Stuttgart und anschließend bis 1933 an der Semperoper in Dresden. 1924 dirigierte er in Bayreuth, 1927 und 1928 in New York und 1929 in London. Mit dem Orchester der Sächsischen Staatsoper gastierte er u. a. bei den Salzburger Festspielen und am Deutschen Opernhaus in Berlin.

Busch lehnt Dirigat-Anfrage der Nationalsozialisten ab

Hitler, Goebbels und Göring wollten diesen berühmten Dirigenten in Berlin haben. Busch schilderte das Gespräch mit Göring wie folgt: Ich sagte, dass ich keinem jüdischen Kollegen den Platz wegnehmen würde. Darauf Göring: „Na, lieber Freund, wir haben ja auch Mittel in der Hand, Sie dazu zu zwingen!“ „Versuchen Sie das nur“, platzte ich heraus. „An einem erzwungenen ‚Tannhäuser‘ unter meiner Leitung werden Sie keine Freude haben. So etwas Stinklangweiliges haben Sie in Ihrem Leben noch nicht gehört“.

Damit war die Werbung der Nazis beendet. Am 7. März 1933, vor Beginn einer Rigoletto-Vorstellung, wurde Busch von SA-Männern vom Pult gebrüllt und musste sein Amt als Generalmusikdirektor an der Semperoper aufgeben.

Busch emigrierte nach England und begründete in Glyndebourne zusammen mit Carl Ebert als Dramaturg die dortigen Festspiele, die sie bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs durchführten. Weitere Exil-Stationen waren Buenos Aires, wo er 1936 die argentinische Staatsangehörigkeit erwarb, Stockholm, ab 1934 beim Dänischen Nationalen Symphonie Orchester in Kopenhagen, Edinburgh und Zürich.

Fritz Busch in New York

1940 flüchteten Busch und seine Frau Grete aus Europa nach Amerika. Dort hielten sie sich vorwiegend in Argentinien auf, aber 1941 und 1942 dirigierte Busch auch in New York. Von 1945 bis 1950 wurde er zum künstlerischen Leiter der Metropolitan Opera New York auserwählt. Im Sommer 1950 dirigierte er zum ersten Mal wieder die Aufführungen des Glyndebourne-Festivals. Im Februar 1951 kehrte Busch nach Deutschland zurück, um in Köln die erste Opernproduktion des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks im neuen Sendesaal zu dirigieren. Seiner Berufung an die Wiener Staatsoper kam sein Tod am 14. September 1951 zuvor.

Quelle: Wikipedia

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