Hilfsnavigation
Hauptmenu
Volltextsuche
Angebot von A bis Z

Von A - Z

von A bis Z
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Quickmenü
Select Language

12.000 Besucher auf der Ginsburg
Historischer Markt ließ Siegerländer und Wittgensteiner Geschichte lebendig werden

 
 

Ein großes Fest der Siegerländer und Wittgensteiner Geschichte fand am Samstag und Pfingstsonntag auf der Ginsburg satt: Rund 12.000 Besucher kamen bei optimalem Wetter zum Historischen Markt – eine Aktion im Rahmen des Kreisgeburtstags.

Ein großes Fest der Siegerländer und Wittgensteiner Geschichte fand am Samstag und Pfingstsonntag auf der Ginsburg satt: Der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein und zahlreiche Heimatvereine hatten zum Historischen Markt im Rahmen des Jubiläums "200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein" geladen – und 12.000 Besucher nahmen bei optimalem Wetter die Einladung an! Mehr als 50 Aussteller, Bühnengruppen und Einzelakteure boten in und um das historische Gemäuer ein abwechslungsreiches Programm, das auf unterhaltsame Weise Geschichte lebendig werden ließ.

So präsentierten die Heimatvereine historisches Handwerk aus dem frühen 19. Jahrhundert – von Spinnrädern und einem Webstuhl über einen Erzkarren bis hin zu einem wasserbetriebenen Hammer mit Feldschmiede. Auch historische Feuerwehr, land- und forstwirtschaftliche Entwicklungen, das Schulwesen oder die Arbeit von Schiedsleuten wurden präsentiert.

Aussteller und Bühnenprogramm

Der Historische Markt begann am Samstagmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von dem Prädikaten Klaus Vitt aus Ruckersfeld – zugleich Vorstandsmitglied im Heimatbund Siegerland-Wittgenstein e.V. – und dem katholischen Pastor Friedhelm Rüsche gehalten wurde.

Das Bühnenprogramm vereinte Vergangenheit und Gegenwart. Vielfach gab es Mundartbeiträge, wie z.B. einen Auftritt der Wittgensteiner Kultband Bogga, die mit Kindern aus dem Familienzentrum Blauland in Raumland ihren Hit „Mei Wittjestä“ sang. Auch Historische Nachwächter aus Hilchenbach, Freudenberg und Burbach, ein Hirte – der in früheren Zeiten Säue und Kühe durch die Dörfer trieb - sowie der Chor der Kreisverwaltung, SiWi Vokal, eine Rentnerband und vieles mehr waren auf der Bühne zu erleben.

Die Raubritter der Ginsburg begeisterten hunderte von Kindern mit ihrem Mitmach-Programm. Und Riewekooche, Backesbrot und Saft aus heimischen Äpfeln gingen weg wie nichts – vieles war Pfingstsonntagnachmittag bereits restlos ausverkauft.

Überwältigende Resonanz

„Wir waren von dem Interesse so vieler Menschen vom Babyalter bis knapp unter 100 Jahren regelrecht überwältigt“, sagt Paul Breuer, Vorsitzender des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. Und die Resonanz der Besucher war äußerst positiv: „Viele haben deutlich gemacht, dass sie den Zusammenhalt der Menschen und Vereine in Siegen-Wittgestein als ein besonderes Markenzeichen unserer Region schätzen“, sagt Breuer – was beim historischen Markt besonders gut deutlich geworden sei. Sichtbar wurde auch, „dass die Ginsburg, die früher eine Grenzfeste war, heute Menschen verbindet und ein hervorragender Ort für gemeinsame Projekte ist – nicht nur aus Anlass des 200sten Geburtstags der beiden Altkreise“, so der Vorsitzende des Heimatbundes.

Breuer dankt dem Kreis für die hervorragende Zusammenarbeit und logistische Unterstützung bei der Ausrichtung des Historischen Marktes. Es habe sich zudem gezeigt, dass es eine gute Idee war, Historischen Markt und KulturPur gemeinsam an einem Wochenende auszurichten: „Beide haben voneinander profitiert“, sind sich Landrat Andreas Müller und Paul Breuer einig. Denn wahre Besuchermassen pilgerten zwischen beiden Veranstaltungsorten – Giller und Ginsburg – hin und her.

Landrat und Heimatbund-Vorsitzender danken allen Mitwirkenden

Einen herzlichen Dank richtet Breuer auch an die zahlreichen Heimatvereine, Mitwirkenden und freiwilligen Helfern, die beim Historischen Markt die Geschichte der Region lebendig haben werden lassen: „Sie alle haben über Wochen vorbereitet und intensiv für diese beiden Tage gearbeitet“, sagt Breuer. Landrat Andreas Müller schließt sich diesem Dank an: „Es war deutlich zu spüren, mit wieviel Liebe, Leidenschaft und Herzblut die engagierten Frauen, Männer und Kinder an den Ständen und auf der Bühne mit dabei waren“, so Müller.

„Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass es im Ehrenamt sehr viele professionelle Amateure gibt, die in der Lage sind, solch eine Großveranstaltung mit ihrer Erfahrung kompetent auf die Beine zu stellen. Für alle, die mitgemacht haben, waren das große Interesse und die Begeisterung der vielen tausend Besucher der schönste Lohn“ – unterstreicht Breuer im Namen aller Beteiligten.

Seite zurücknach obenSeite drucken