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Start für schnelles Internet in der Gemeinde Erndtebrück
Innogy TelNet baut für den Kreis in Wittgenstein Breitbandnetz aus

16.05.2018

Die Bauarbeiten für das schnelle Internet in der Gemeinde Erndtebrück haben begonnen. innogy TelNet erschließt die Gemeinde Erndtebrück im Rahmen des Ausbauprogramms des Kreises Siegen-Wittgenstein mit Breitband: Viele Firmen erhalten Glasfaserleitungen und Haushalte werden teils direkt ans neue Netz angeschlossen. Innogy investiert hier über 3 Millionen Euro in den Breitbandausbau.

Mit dem Ausbau des Breitbandnetzes beauftragte innogy das Tochterunternehmen Westnetz aus Siegen. Neben der Umspannanlage Erndtebrück an der Hauptmühle wurde jetzt ein Hauptverteiler für die Breitbanderschließung aufgestellt, ein sogenannter Point of Presence (kurz: PoP). Derzeit finden Tiefbauarbeiten für die Leerrohre und Hausanschlüsse im Bereich Schameder statt. Insgesamt wird Westnetz in den nächsten Wochen rund 35 Kilometer Leerrohre legen und circa 1.670 Adressen ausbauen. Davon werden etwa 290 Hausanschlüsse direkt mit Glasfaser angebunden, zum Beispiel alle Firmen im Industriepark Wittgenstein in Schameder. Daniel Caspari, Projektleiter für Breitbandprojekte bei der Westnetz, erklärte: „Der Bauplan sieht in Wittgenstein sechs parallele Baulose vor. Die Arbeiten für das Breitbandnetz werden voraussichtlich bis Mai 2019 abgeschlossen sein. Der Einzug der Glasfaserkabel erfolgt an den 30 neu zu stellenden Verteilerschränken.“ Das neue Glasfasernetz ermöglicht mit einem entsprechenden bestellten Vertriebsprodukt Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) .

Landrat Andreas Müller und Bürgermeister Henning Gronau hoben bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Vertretern der innogy und Westnetz die Bedeutung des zentralen PoP für Wittgenstein hervor. „Hierdurch wird Wittgenstein infrastrukturmäßig erschlossen sowie die Voraussetzungen für die Digitalisierung und Industrie 4.0 ermöglicht“, sagten übereinstimmend Landrat Müller und Bürgermeister Gronau. Die Tiefbauarbeiten für das Breitbandnetz in Wittgenstein sind an mehreren Stellen voll im Gange, zum Beispiel in der Gemeinde Erndtebrück zurzeit in Zinse, Womelsdorf und Schameder. „Hausanschlüsse per Glasfaserkabel – auch FTTB genannt, das heißt Fibre-to- the-building - ermöglichen Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde. Damit machen wir einen Riesenschritt ins Gigabit-Zeitalter“, führte Müller weiter aus.

Der Einzug der Glasfaserkabel erfolgt zwischen den Knotenpunkten des Hochgeschwindigkeitsnetzes und den von Westnetz aufgestellten Multifunktionsgehäusen. Diese verbinden das Glasfasernetz mit den Kupferleitungen, die von den Kabelverteilern in die Häuser führen. Für die Bürger stehen sukzessive nach jeweiligem Ausbaustand dann Übertragungsraten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

„Dies schafft Anschluss an die digitale Welt, fördert die Wirtschaft und ermöglicht dem Bürger die Vielfalt des schnellen Internets“, ergänzte Reiner Hirschhäuser, kommunales Partnermanagement für die Region bei innogy.

Bei innogy Highspeed können Kunden Tarife mit Download-Geschwindigkeiten von 30 bis 120 Megabit pro Sekunde wählen. Ein Wechsel auf das schnelle Netz ist den Bürgern nach Ablauf ihrer bisherigen Verträge beim alten Anbieter möglich. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.innogy-highspeed.com.

Hintergrund: Point of Presence

Ein PoP ist die Hauptverteilstation des Netzes - von hier aus werden die Glasfaserkabel in die Multifunktionsgehäuse gelegt. Alle Glasfaseranschlüsse der drei Wittgensteiner Kommunen werden von hier aus versorgt.

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