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Südwestfalen wieder auf dem Weg zu den Sternen
Zuschlag zur REGIONALE 202X / „Überglücklich über die Entscheidung“

14.03.2017

Die Sektkorken dürfen knallen! Südwestfalen hat den Zuschlag zur REGIONALE 202X erhalten und darf nach 2013 ein weiteres Mal das umfangreiche Strukturförderprogramm ausrichten! Die Entscheidung teilte das nordrhein-westfälische Landeskabinett am Dienstagmittag in Düsseldorf mit. Landrat Andreas Müller freut sich: "Das ist ein großer Erfolg für unsere Region. Damit werden unsere Bemühungen der letzten Jahre erneut belohnt und wir haben erneut die Chance, gemeinsam zukunftsweisende Projekte auf den Weg zu bringen."

Müllers Olper Kollege Frank Beckehoff, der in diesem Jahr als Aufsichtsratsvorsitzender der federführenden Südwestfalen Agentur fungiert, betont: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung und das damit verbundene Vertrauen der Landesregierung in unser Konzept. Danke allen, die so intensiv an der Bewerbung mitgearbeitet und sie zum Erfolg geführt haben. Unser Konzept mit einer nachhaltig und strategisch angelegten Regionale und dem Schwerpunkt auf dem Thema Digitalisierung ist perfekt aufgegangen.“

Das sieht auch Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur so: „Wir haben gut durchdachte Initialprojekte im Rahmen einer klugen Strategie erarbeitet. Zudem konnten wir die Jury überzeugen, dass die Region auch nach dieser relativ kurzen Zeit erneut ein Strukturförderprogramm benötigt, um drängende gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu lösen. Wir haben gemeinsam überlegt, formuliert und zusammengestanden - das hat überzeugt.“

Bauminister Groschek von Bewerbung überzeugt

Dass das Landeskabinett von der Bewerbung überzeugt war, steht außer Frage: „Nach intensiver Diskussion hat das Kabinett den Eindruck gewonnen, dass die Region mit der Zuspitzung auf die Potenziale der Digitalisierung in allen Lebensbereichen des ländlichen Raums erfolgreich auf dem während der REGIONALE 2013 Erreichten aufbauen wird“, so NRW-Bauminister Michael Groschek in seinem Glückwunsch-Schreiben an die Südwestfalen Agentur.

Digital – nachhaltig – authentisch. Mit dieser so genannten Südwestfalen-DNA war Südwestfalen gegen sechs weitere Bewerber-Regionen ins Rennen gegangen – einen Zuschlag für eine weitere Regionale erhielten außerdem Ostwestfalen-Lippe und das „Bergische Rheinland“. Mit Isabel Sabisch aus Olpe und Henrik Schmoll-Kulte aus Neuenrade waren zwei waschechte junge Südwestfalen die Protagonisten der Bewerbung.

„Ich bin überzeugt, dass der Ansatz der Region Südwestfalen, von einer breiten Basis aus Wirtschaft und Ehrenamt getragen auf eine starke Unternehmensbeteiligung im Prozess zu setzen, zukunftsweisend ist“, so Michael Groschek in seinem Schreiben abschließend.

Insgesamt haben sich an der Bewerbung nicht nur zahlreiche Akteure aus allen relevanten Bereichen beteiligt. Auch in fast allen 59 Städten und Gemeinden (der Gemeinderat Welver fasst seinen Beschluss erst Anfang April) wurde die südwestfälische Strategie zur Regionale-Bewerbung unterstützt.

Der weitere Prozess

Wie geht es jetzt weiter? In enger Abstimmung mit dem NRW-Städtebauministerium und ihren Gremien wird die Südwestfalen Agentur in Olpe nun einen Umsetzungsfahrplan erarbeiten, der die Rahmenbedingungen personellen und strukturellen Voraussetzungen für die REGIONALE 202X beschreibt. Ganz im Zeichen der Regionale wird auch das Südwestfalen-Forum stehen, das am 14. September in Olpe stattfindet.

Wie bereits bei der REGIONALE 2013 wird Südwestfalen wieder den „Weg der Sterne“ gehen. Der Südwestfalen Kompass „Auf dem Weg 2030“ definiert die Themen, Rahmenbedingungen und „Spielregeln“ für den Qualifizierungsprozess. Die offizielle Aufnahme einer Projektidee in die Regionale erfolgt durch die Auszeichnung mit einem ersten Stern. Ein zweiter dokumentiert die Schlüssigkeit der Konzeption und ihre finanzielle Realisierungsperspektive. Bei der Entscheidung zum dritten Stern sind alle inhaltlichen wie finanziellen Fragen geklärt. „Wir werden die Prozesse mit der nötigen Sorgfalt, aber ebenso geradlinig und konsequent erarbeiten, prüfen und realisieren“, so Frank Beckehoff abschließend. Denn gerade wegen der Schnelligkeit der Entwicklungen bei digitalen Instrumenten und Möglichkeiten müsse Südwestfalen die Regionale mehr denn je als „lernendes Verfahren“ begreifen.

Alle Informationen zur REGIONALE-Bewerbung gibt es unter www.qualitaetssprung-swf.com.

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