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Abschusszahlen um rund 65 Prozent gesteigert
Heimische Jäger brachten 2017/2018 rund 5.600 Wildschweine zur Strecke

16.05.2018

Die Jäger im Kreis Siegen-Wittgenstein haben die Jagd auf Wildschweine massiv verstärkt. Wurden im Jagdjahr 2016/2017 3.446 Wildschweine zur Strecke gebracht, waren es im Jagdjahr 2017/2018 5.628 – das entspricht einer Steigerung um rund 65 Prozent. „Diese deutliche Erhöhung der Abschusszahlen ist das Ergebnis gemeinsamer Bemühungen der Jägerschaft, die Schäden, die die Wildschweine anrichten können, einzudämmen“, sagt Henning Setzer, Leiter der Unteren Jagdbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein. Diese Steigerung der Abschusszahlen in allen Kommunen des Kreisgebietes wurde vor allem auch durch revierübergreifende Bejagungen erzielt.

Die Untere Jagdbehörde hatte die Jägerschaft im vergangenen Jahr immer wieder für diese Fragestellungen sensibilisiert – insbesondere mit Blick auf die Thematik von Wildschweinen in stadtnahen Bereichen – und die gemeinsamen Bemühungen verstärkt. Setzer dankte ausdrücklich der Jägerschaft, die sich diesem Thema intensiv widmet – „was auch die jüngsten Abschusszahlen eindrücklich belegen.“

„Gleichwohl ist der Bestand an Wildschweinen nach wie vor sehr hoch, so dass es auch künftig zu Schäden kommen wird“, stellt der Leiter der Unteren Jagdbehörde fest. Der Klimawandel habe dazu geführt, dass die Lebensbedingungen für Wildschweine immer besser geworden sind: Die Nahrungsgrundlagen seien hervorragend und die Temperaturen kämen den Tieren auch entgegen. Deshalb appelliert Setzer an die Jägerschaft, auch künftig in ihren Bemühungen nicht nachzulassen und wenn möglich, die Abschusszahlen der Wildschweine weiter zu erhöhen.

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