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„Es gibt immer was zu tun“
André Schneider und Christina Stracke leiten den Volkholzer Hofladen „Unter der alten Linde“

„Ich habe diesen Betrieb schon mit 15 Jahren von meinen Großeltern übernommen und könnte mir auch gar nichts anderes mehr vorstellen“, schwärmt André Schneider. Er leitet gemeinsam mit seiner Freundin Christina Stracke den Volkholzer Hofladen „Unter der alten Linde“.

Seitdem der gebürtige Volkholzer für den Hof verantwortlich ist, hat sich auf dem idyllisch gelegenen Gelände einiges getan. Neben rund 250 Hühnern sind dort mittlerweile auch 230 dänische Freilandgänse sowie 25 Duroc-Schweine zu Hause. Die Rinder der Rasse „Fleckvieh Simmental“ werden auf chemisch unbehandelten Weiden und in Naturschutzgebieten des Oberen Lahntals gehalten.

Ohnehin ist die artgerechte Haltung der Tiere für Hofleiter André Schneider eines der wichtigsten Kriterien – vom großen Auslauf rund um den Hof bis hin zum Futter, das biologischen Standards entspricht. Da der landwirtschaftliche Betrieb im Laufe der letzten Jahre immer weiter gewachsen ist, haben sich die beiden Besitzer nun indes zu einer Neustrukturierung entschlossen.

Im Juni 2016 eröffneten sie auf dem Betriebsareal ihren neuen Hofladen. Insgesamt 2.000 Besucher sind seinerzeit nach Volkholz gekommen, um bei der feierlichen Einweihung dabei zu sein. Auch im Alltag kommt der Hofladen bei den Menschen vor Ort sehr gut an. Er ist täglich ab 7:00 Uhr geöffnet und funktioniert nach dem Prinzip der Selbstbedienung. Die Kunden können aus einer breiten Produktpalette wählen, sich die Lebensmittel direkt aus dem Kühl- und dem Gefrierschrank nehmen und sie unkompliziert bezahlen.

Das Interesse für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus heimatlichen Gefilden wächst in der Bevölkerung stetig, stellt André Schneider mit Freude fest: „Die Leute wollen einfach wissen, wo die Produkte herkommen. Und sie machen sich auch dann hier vor Ort ihr eigenes Bild davon, wie die Tiere bei uns leben.“

Dass die Arbeit auf dem Hof ein wahrer 24-Stunden-Job ist, stört den 31-Jährigen nicht. Schon in frühester Kindheit hat er tatkräftig mit angepackt und seine Liebe für die Landwirtschaft entwickelt: „Urlaub hat man natürlich so gut wie nie. Es gibt schließlich immer was zu tun auf dem Hof.“ Dafür habe er aber jeden Tag die Möglichkeit, seinen Traumberuf auszuüben. Auch die Nähe zu Familie und Freunden bekräftigt den Hofbesitzer darin, die richtige Wahl getroffen zu haben.

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