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Flüchtlinge in Siegen-Wittgenstein

Überwältigende Hilfsbereitschaft und große Herausforderungen: Flüchtlinge in Siegen-Wittgenstein. Vor welchen Aufgaben wir stehen, wo wie geholfen wird - hier gibt es eine Übersicht.

Die Zahl der Asylbewerber, die nach Deutschland kommen, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das stellt die Kreise, Städte und Gemeinden im gesamten Bundesgebiet vor große Herausforderungen. Denn diese müssen vor Ort die Unterbringung und Integration der Flüchtlinge und Asylbewerber organisieren und bewältigen.

Neu: Beratungsstelle Radikalisierung / Broschüre "Glaube oder Extremismus?"

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gibt es die Beratungsstelle „Radikalisierung“. An diese können sich alle Personen wenden, die sich um eine mögliche islamistisch motivierte Radikalisierung in ihrem Umfeld sorgen. Oft ziehen sich die Betroffenen stark zurück, was Verunsicherung und Ängste bei den Angehörigen zur Folge hat. Hier ist professionelle Beratung wichtig und notwendig. Dazu bietet der Deutsche Caritasverband im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine telefonische Erstberatung an. Weitere Informationen und die Broschüre "Glaube oder Extremismus?" finden Sie hier.

Broschüre für junge Flüchtlinge

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in einer Broschüre für junge Flüchtlinge eine Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zusammengestellt. Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

 

Ratgeber für Flüchtlinge

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat im Mai 2016 zwei Ratgeber veröffentlicht. An Flüchtlingshelfer richtet sich der Ratgeber „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“. Für Eltern wurde der Ratgeber „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind“ veröffentlicht. Dieses Dokument liegt auf Arabisch, Englisch und Deutsch vor. Beide Ratgeber können hier heruntergeladen werden.

 

DLRG: Badevorschriften in verschiedenen Sprachen

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) veröffentlicht ihre Baderegeln online in verschiedenen Sprachen, damit auch Flüchtlinge über die Vorschriften in unseren Schwimmbädern informiert sind. Der Link kann hier eingesehen werden. 

Neu: App des Landes für Flüchtlinge in mehreren Sprachen

Der unten stehende Link für zur Webversion der App „Welcome to NRW“ . „Welcome to NRW“ ist die offizielle App des Landes Nordrhein-Westfalen für Flüchtlinge. Sie bündelt allgemeine und grundlegende Informationen in verschiedenen Sprachen und soll dabei helfen, sich in Nordrhein-Westfalen zu orientieren und zurechtzufinden.

Hier geht es zur Webversion der App “Welcome to NRW“.

 

Flyer "Beratung für Helfende in der Flüchtlingsarbeit"

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) des Evangelischen Kirchenkreises Siegen bietet Unerstützung und Beratung für Menschen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Wer sich teilweise mit dem, was er erlebt, überfordert fühlt, kann sich genauso an die EFL wenden, wie Menschen die Fragen zu folgenden Themen haben:

  • Umgang mit der persönlichen Betroffenheit
  • Beruf, Familie und Ehrenamt ausbalancieren
  • Grenzen der Hilfsbereitschaft
  • Umgang mit traumatisierten Menschen
  • Zusammenarbeit mit Ehren- und Hauptamtlichen
  • Eigene biographische Erlebnisse werden berührt

Hier finden Sie den Flyer zum Beratungsangebot der EFL.

 

Broschüre der Landesregierung "Sprachfördermaßnahmen für geflüchtete Erwachsene in Nordrhein-Westfalen"

Das Schul- und Weiterbildungsministerium, das Integrationsministerium und das Wissenschaftsministerium haben eine Übersicht der Sprachförderangebote für geflüchtete Erwachsene ab 16 Jahren veröffentlicht. Der seit heute im Internet abrufbare zwölfseitige Flyer zeigt eine Auswahl der wichtigsten Programme der Sprachförderung, die unter anderem vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden.

Hier geht es zur Broschüre der Landesregierung “Sprachfördermaßnahmen für geflüchtete Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“.

 

Broschüre "Ankommen in  Nordrhein-Westfalen"

Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium will schutzsuchenden Flüchtlingen helfen, sich nach der Ankunft in den Kommunen in Nordrhein-Westfalen gut zurechtzufinden. Dazu hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS), unterstützt von weiteren Ministerien und in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit Aktiven, die handliche Broschüre „Ankommen in Nordrhein-Westfalen – Erste Schritte zur Orientierung in unserem Land“ erarbeitet.

Die praxisorientierte Broschüre enthält in verständlicher Sprache Informationen über wichtige Anlaufstellen für die erste Zeit und gibt Auskunft darüber, wo sich die Flüchtlinge beraten und begleiten lassen können. Daneben werden Begriffe aus dem Alltag erläutert sowie Hinweise auf interessante Informationsquellen gegeben. Auch den engagierten Helfern, den Familienangehörigen, Verwandten oder Bekannten will das Integrationsministerium eine Anleitung mit auf den Weg geben, wie sie unterstützend wirken können.

In Deutsch steht die Veröffentlichung als PDF-Datei zum Download hier und im Broschürenbestellsystem auf der Internetseite des Integrationsministeriums unter www.mais.nrw sowie auch im Landesportal www.land.nrw.de unter „Flüchtlingshilfe“ zur Verfügung.

Hier finden Sie den Link zur Broschüre “Ankommen in Nordrhein-Westfalen“ in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Farsi und Dari.

 

Videofilm "Neu in Siegen"

Eine besondere Bedeutung bei der Integration von geflüchteten Menschen kommt der Willkommenskultur zu. Mit einem Kurzfilm, der nicht nur in leichter sondern auch in fünf verschiedenen Sprachen produziert wurde, will der AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe einen Beitrag dazu leisten. Der zweiminütige Clip gibt erste Informationen zu den Themen Wohnen, Essen und Kleidung, Behördenangelegenheiten, Gesundheit, Sprachkurs oder Freizeitgestaltung und hilft Neuankömmlingen dabei, sich zu orientieren.

Hier geht es zum Videofilm “Neu in Siegen“.

 

Refugee Guide in vielen Sprachen

Diverse Flüchtlingsinitiativen haben einen Leitfaden für Flüchtlinge erarbeitet und herausgegeben. Angeregt wurde er von Fragen, die viele Geflüchtete selbst immer wieder gestellt haben.

Hier geht es zu dem Refugee Guide in diversen Sprachen.

 

Blog: Studieren in Deutschland - Guide

Der Blog "Studieren in Deutschland - Guide" setzt sich für Flüchtlinge ein, die in Deutschland studieren möchten. Weitere Informationen gibt es hier.

 

"Gasteltern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

An dem Infoabend für Familien, Paare und Einzelpersonen, die sich vorstellen können, einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aufzunehmen, haben rund 350 Personen teilgenommen. Im Anschluss daran haben sich über 50 Interessierte gemeldet, die jetzt ganz konkret einem jugendlichen Flüchtling, der ohne Angehörige zu uns gekommen ist, ein neues Zuhause geben möchten. Vor diesem Hintergrund bietet der Pflegekinderdienst des Kreises Vorbereitungskurse für künftige Gasteltern an. Das entsprechende Infomaterial und den Bewerbungsbogen finden Interessierte hier:

Hier finden Sie das Infomaterial mit dem Fragebogen für Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich vorstellen können, Gasteltern zu werden.

Radio Siegen hat am 10. November über die Infoveranstaltung berichtet:

Hier können Sie ein Interview mit Thomas Wüst, Fachgebietsleiter Pflegekinderdienst, hören, das er vor dem Infoabend “Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ gegeben hat.

 

Unterstützung von Flüchtlinge in Siegen-Wittgenstein

Im Kreis Siegen-Wittgenstein gibt es eine überwältigende Hilfsbereitschaft – darauf weist Landrat Andreas Müller immer wieder hin und bedankt sich für dieses überaus große Engagement. Vielerorts sind Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen entstanden. Die Spendenbereitschaft ist hoch.
Zugleich gibt es viele organisatorische Herausforderungen zu lösen: Von der Einrichtung von Notunterkünften bis zur Integration von Flüchtlingskindern in den Schulen.
Im Folgenden finden Sie einige Stichworte zu den Aufgaben, die der Kreis und die elf Städte und Gemeinden im Rahmen der Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland managen müssen:

Zwischen Februar und August 2015 haben die Schulen in Siegen-Wittgenstein 263 Flüchtlings- und Zuwandererkinder aus EU-Staaten aufgenommen. Diese Zahl hat das Schulamt am 27. Oktober im Schulamt des Kreis Siegen-Wittgenstein vorgestellt. Eine Presseinformation zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Aktivitäten und Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen in Siegen-Wittgenstein

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Siegen-Wittgenstein koordiniert und unterstützt zahlreiche Projekte zur Integration von Flüchtlingen. Eine Übersicht der Aktivitäten zur Unterstützung von Flüchtlingen finden Sie hier.

Hier finden Sie Kontaktdaten zu Flüchtlingsinitiativen, zu Einrichtungen und Initiativen, die Sachspeden für Flüchtlinge annehmen bzw. sich um Wohnraum für zugewiesene Flüchtlinge bemühen:

 

Zeitschrift in arabischer Sprache

Die Zeitschrift "ABWAB" ist die erste deutsche Zeitschrift in arabischer Sprache. Sie ist hier abrufbar.

 

Flüchtlingsunterstützung des Bundessprachenamtes: Verständigungshilfen online


Mit Blick auf die derzeit bei der Flüchtlingshilfe am dringendsten gebrauchten Sprachen hat das Bundessprachenamt „Verständigungshilfen“ für alle Helferinnen und Helfer erstellt. Die Kurz-sprachführer stehen in sechs Sprachen zum Download bereit: Syrisch-Arabisch, Dari, Paschtu, Albanisch, Englisch und Französisch.

Hier finden Sie den Link zu den „Verständigungshilfen“.

 

Girokonto für Flüchtlinge

Verschiedene Banken haben Informationsflyer zum Thema "Girokonto für Flüchtinge" herausgegeben.

Informationsflyer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes:

Informationen der Volksbank Siegerland zum Girokonto:

 

Landräte schreiben an Kanzlerin und Ministerpräsidentin

In Anbetracht der stetig steigenden Flüchtlingszahlen haben die fünf südwestfälischen Landräte in Briefen an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft festgestellt, dass die Aufnahmekapazitäten erschöpft sind und die Helfer längst an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Gebäude und Betreiber für Notunterkünfte, geeignete Sicherheitsdienste und Anbieter für die Verpflegung der Flüchtlinge sowie zur Herrichtung der Unterkünfte seien kaum noch zu finden.
Vor diesem Hintergrund bitten die fünf südwestfälischen Landräte Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, „zeitnah geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die den gegenwärtigen Zustrom von Flüchtlingen schnell und effektiv verringern.“

Der Brief im Wortlaut

 

Broschüre für Mitarbeiter in Flüchtlingseinrichtungen: "Extremistischen Salafismus erkennen"

Extremistischer Salafismus ist demokratiefeindlich, wächst derzeit sehr schnell und stellt Gesellschaft und Sicherheitsbehörden vor große Probleme.

Angesichts der wachsenden Anzahl von Flüchtlingen in Deutschland versuchen extremistische Salafisten die Notsituation der ankommenden Menschen auszunutzen und sie für Ihre Ziele zu vereinnahmen. Den Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen erreichen zunehmend Meldungen über Salafisten, die gezielt den Kontakt zu muslimischen Flüchtlingen suchen und diese durch vermeintlich gut gemeinte Hilfsangebote unterstützen möchten.

Nach außen hin „wohltätige“ salafistische Gruppen und Organisationen versuchen im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften vor allem an junge Menschen heranzutreten und sie zu einem antidemokratischen Weltbild bis hin zur Gewaltbereitschaft zu verführen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW hat eine Broschüre herausgegeben, die der Aufklärung und Sensibilisierung von Personen dient, die hauptberuflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten. Sie soll dabei unterstützen, salafistische Anwerbungs- und Rekrutierungsversuchen in Flüchtlingsunterkünften zu erkennen und von den Angeboten legitimer muslimischer Organisationen zu unterscheiden.

Die Broschüre “Extremistischen Salafismus erkennen“ finden Sie hier.

 

*) Hierzu zählen Flüchtlinge, die sich im Asylverfahren befinden und solche, deren Antrag abgelehnt wurde, die aber aus unterschiedlichen Gründen geduldet werden. Anerkannte Flüchtlinge, die ihren Wohnort frei wählen dürfen, sind nicht in dieser Zahl enthalten.

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