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Halbzeitbilanz: Mehr Gesundheit & Pflege

 
 

„Das ist eine Herkulesaufgabe. Denn die großen Rädchen werden woanders gedreht. Wir müssen mit den Rahmenbedingungen von Bund und Land leben – aber in diesem Rahmen versuchen wir das Optimum für die Region herauszuholen“, so Andreas Müller.

Er verweist darauf, dass es gelungen ist, einen abgestimmten Krankenhausplan für die Region vorzulegen – gemeinsam mit den vier Trägern im Stadtgebiet – Diakonie, katholische Kirche, DRK und Kreis –, der Helios-Klinik in Bad Berleburg und den Krankenhausträgern im Kreis Olpe. Für das Kreisklinikum bedeutet das z.B. 50 zusätzliche Betten im Bereich der Inneren Medizin, 40 im Bereich der Neurologie. Aber auch eine Ausweitung des psychiatrischen Angebotes im voll- und im teilstationären-Bereich, also als Psychiatrische Tagesklinik.

Darüber hinaus wird auch die Kooperation der Kliniken forciert – etwa im Bereich der Beschaffung und Logistik. Oder beim Aufbau einer gemeinsamen Großküche von Katholischer Hospitalgesellschaft in Olpe, Marienkrankenhaus und Kreisklinikum.

Ebenfalls ein großer Erfolg für den Landrat: Das Bildungsinstitut Südwestfalen. DRK-Kinderklinik Siegen, Kreisklinikum und St.-Marien-Krankenhaus werden künftig in den Pflegeberufen gemeinsam auszubilden. Auch damit setzen wir überregional ein Zeichen.

Um Ärztenachwuchs an die Region zu binden schreibt der Kreis seit fast drei Jahren Stipendien aus. Die Resonanz ist sehr gut: Bisher gab es sieben Stipendiaten – maximal vier gleichzeitig. Das nächste Stipendium kann Anfang 2018 ausgeschrieben werden.

Schließlich verweist der Landrat auf das Projekt „Medizin neu denken“, das ebenfalls zur Versorgung der Region mit Ärzten beitragen wird: „Die gemeinsame Mediziner-Ausbildung der Unis Bonn und Siegen ist ein echter Meilenstein“, so Müller.

Im Bereich der Pflege verweist der Landrat auf die erstmals eingeführte verbindliche Pflegebedarfsplanung für den Kreis. „Damit können wir Wildwuchs vermeiden und der Entstehung von Überkapazitäten in einer Kommune und fehlenden Plätzen in einer anderen Kommune entgegenwirken.“ Im Bereich der Tagespflege sieht Müller allerdings noch weiteren Bedarf. „Hier habe ich als DRK-Kreisvorsitzender neue, zusätzliche Angebote eingeführt: In Dreis-Tiefenbach sind wir bereits am Start. In Neunkirchen ist ein entsprechendes Angebot in Planung.“

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