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Halbzeitbilanz: Jugendarbeit

 
 

Neben der Kindertagesbetreuung ist dem Landrat die Entwicklung der Jugendarbeit und insbesondere die Teilhabe von jungen Menschen an der Gestaltung der Situation vor Ort wichtig. „Wir haben den neuen Jugendförderplan verabschiedet. Damit wollen wir gleiche Qualitätsstandards in der Jugendarbeit in allen zehn Kommunen schaffen, für die wir als Kreis zuständig sind“, so Müller: „Wir haben den Jugendaustausch mit Israel ausgeweitet und gestärkt. In Zeiten von aufkommendem Nationalismus und Abgrenzung wichtiger denn je“.

Der Landrat verweist darauf, dass zuletzt ein Alleinerziehenden-Netzwerk gegründet wurde – unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Martina Böttcher. „Menschen, die Kinder ohne Partner großziehen, stehen vor besonderen Herausforderungen. Allein schon durch Vernetzung kann hier praktische Hilfe ermöglicht werden.“

Weiterer Baustein: Bibu – die so genannten „Frühen Hilfen“. Mit dem Bibu-Bus fahren die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes in die Städte und Gemeinden und bieten Beratungen an. Sie besuchen aber auch „frisch gebackene“ Eltern. Neben kleinen Geschenken gibt es dann vor allem Infos über Unterstützungsmöglichkeiten.

Neu ist auch das Projekt: „KeKiz – kein Kind zurücklassen“. Hier stehen alle Präventionsangebote von der Geburt bis zum Übergang ins Erwachsenenalter auf dem Prüfstand: „Was gibt es schon? Wo haben wir noch Lücken? Wo gibt es Doppelstrukturen? Wo wissen verschiedene Akteure vielleicht noch gar nicht voneinander? All das wollen wir mit KeKiz hinterfragen“, so Müller. Ziel sei es, Angebote entlang der gesamten Entwicklungskette zu haben und diese Angebote transparent und bekannt zu machen.

Und – auch dieses ist ein Herzensthema des Landrates: Jugendbeteiligung! „Wir haben ein Konzept zur Diskussion gestellt, sind im engen Austausch mit den Städten und Gemeinden. Wir haben jetzt gerade abgefragt, was es vor Ort an Jugendbeteiligung bisher gibt und im Juli werden wir uns nun wieder mit den Städten und Gemeinden zusammensetzen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.“

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