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Halbzeitbilanz: Mehr ÖPNV

 
 

Ein wichtiger Meilenstein ist für den Landrat, dass das ÖPNV-Angebot für die Kreise Siegen und Wittgenstein für die nächsten zehn Jahre gesichert ist – und zwar eigenwirtschaftlich. Für die Busnutzer ganz entscheidend: Das Angebot wird ausgeweitet und qualitativ verbessert. So gibt es mit dem Fahrplanwechsel im kommenden Jahr morgens und abends zusätzliche Fahrten, z.B. mit flexiblen Ruftaxen.

Beispiele für konkrete Verbesserungen

  • Die Linie R10/ R11 verkehrt künftig durchgehend von Siegen über Kreuztal nach Hilchenbach.
  • Die L122 wird als neue R17 über Unglinghausen nach Dahlbruch/Müsen verlängert.
  • Das Häuslingtal wird mit der R40 an Siegen angebunden.
  • In Büschergrund gibt es erstmals Busverkehr – als Teil der Achse Freudenberg – Siegen.

Zusätzlich sind die Busse auf wichtigen Linien künftig schneller unterwegs: etwa zwischen Siegen und Freudenberg, Netphen und Burbach. Aus Burbach wird man z.B. künftig nur noch 36 Minuten nach Siegen benötigen – zehn Minuten weniger als bisher.

Und bereits ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember dieses Jahres wird die RB95 auch sonntags wieder zweistündlich in Rudersdorf halten.
Wichtig war dem Landrat aber auch festzustellen: „Ob das ÖPNV-Angebot auf Dauer so ausreichen wird, werden wir sehen. Klar ist: Wer das Angebot weiter erhöhen will, muss dafür Geld bereitstellen – das hatte der Kreistag für die aktuelle Ausschreibung ausgeschlossen.“

Investitionen in ÖPNV-Infrastruktur

Andreas Müller machte auch an konkreten Beispielen deutlich, dass intensiv in Bus- und Bahnhaltpunkte investiert wird, etwa in den Bahnhof und den ZOB in Bad Laasphe – „ein Schmuckkästchen“, den ZOB in Weidenau, den Bahnhof Siegen oder die Park- & Ride-Anlage in Erndtebrück.

Zugleich wurden Millionen-Fördermittel vom NWL für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen eingeworben. Erst kürzlich konnte der Landrat einen entsprechenden Förderbescheid in Bad Laasphe übergeben. Weitere an andere Kommunen werden folgen.

Das Konzept dahinter: „Wollen wir Menschen für den ÖPNV gewinnen, muss auch das „drum herum“ stimmen – die Infrastruktur. Das ist mir wichtig und hier haben wir sichtbare Erfolge vorzuweisen“, so der Landrat.

Müller wagte aber auch einen Blick nach vorne. ÖPNV und Mobilität werden künftig ganz anders aussehen als heute: Selbstfahrende Autos, Elektromobilität, Car- und Bikesharing, intelligente Vernetzung von Verkehrsangeboten, Fahrplanauskunft in Echtzeit – das sind nur einige Beispiele. Dies wird, soweit möglich, schon beim Mobilitätskonzept für den Kreis Siegen-Wittgenstein berücksichtigt, das derzeit erstellt wird.

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