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Halbzeitbilanz: Verkehrsinfrastruktur

 
 

Eines der zentralen Themen in den vergangenen drei Jahren war für Landrat Andreas Müller die Entwicklung der Infrastruktur – von Straße über Schiene bis Breitband. Alleine die Mittel für die Kreisstraßen hat Müller seit seinem Amtsantritt verdoppelt: Von 5 Mio. Euro im Jahr 2013 auf 10 Mio. im laufenden Jahr.

Gleich mit Amtsantritt habe er zudem einen Paradigmenwechsel vorgenommen – nämlich: „Jetzt das machen, was jetzt geht! Damit habe ich eine Lähmung beseitigt. Nämlich die Lähmung: Wir dürfen an den bestehenden Straßen nicht zu viel machen – schon gar keine substanziellen Verbesserungen – um die Route 57 nicht zu gefährden“, so Müller. Das fand der Landrat nicht sinnvoll. Deshalb habe er mit Ludger Siebert von Straßen.NRW besprochen, was zeitnah in den nächsten Jahren konkret machbar ist. Im Ergebnis läuft inzwischen die Optimierung der B 62 zwischen der Kronprinzeneiche und Lützel. Der dreispurigen Ausbau Richtung Altenteich wird sich anschließen und der Bahnübergang in diesem Bereich wird kreuzungsfrei mit einer Brücke überbaut werden. Voraussichtlich ab 2019 wird „die Holperstrecke zwischen Walpersdorf und der Siegquelle“ saniert. „Und wir haben es geschafft, alle wichtigen Projekte für die Region in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans zu bekommen. Die Route 57 – sogar mit der Perspektive Richtung Frankenberg“, freut sich der Landrat. Für ihn übrigens kein Erfolg von Einzelnen, sondern der Region insgesamt, die mit großer Einmütigkeit seit vielen Jahren für dieses Straßenprojekt eingetreten ist.

Weitere wichtige Infrastrukturprojkete: Die „Bröckelbrücken“ auf der A 45 werden saniert werden. Der sechsstreifige Ausbau kommt. Die Sieg- und die Ruhr-Sieg-Strecke werden ausgebaut, um den Schienenverkehr zu stärken. Das Containerterminal in Kreuztal wird Ende des Jahres in Betrieb gehen. Dazu konnte Kombiverkehr aus Frankfurt als Partner für den Betrieb gewonnen werden – der Marktführer im kombinierten Verkehr Straße-Schiene in Europa.

Fazit des Landrates: „Uns ist es gelungen, Rekordinvestitionen von Bund und Land in die Region zu holen. Wir reden von Investitionen in unsere Infrastruktur, wie es sie vermutlich zuletzt in dieser Dimension in den 70er Jahren beim Bau der A 45 gegeben hat.“

Müller machte aber auch deutlich, dass das mit Unbequemlichkeiten verbunden sein wird, zumal auch an mehreren Stellen gleichzeitig gebaut werden müsse, um in absehbarer Zeit alle Projekte umzusetzen.

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