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4. Mobilitätskonferenz des Kreises am 5. Juli im Lÿz:
„Grünes Licht für den Fuß- und Rad-Verkehr: Null-CO² auf Kurzstrecken?!“

30.06.2017

Die Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes für den Kreis Siegen-Wittgenstein befindet sich auf der Zielgeraden: In einer vierten Mobilitätskonferenz werden noch einmal Themen aufgearbeitet, die für eine klimaneutrale Fortbewegung eine entscheidende Rolle spielen: „Grünes Licht für den Fuß- und Rad-Verkehr: Null-CO² auf Kurzstrecken?!“ heißt es am Mittwoch, 5. Juli 2017, ab 14:00 Uhr im Kulturhaus Lÿz. Hauptredner ist Prof. Jürgen Gerlach vom Lehr- und Forschungsgebiet „Straßenverkehrsplanung und -technik“ von der Universität Wuppertal.

Landrat Andreas Müller lädt alle Interessierten zur Teilnahme an der Mobilitätskonferenz ein, „denn wir sind jetzt dabei für die kommenden Jahre die Weichen für die verkehrliche Entwicklung der Region zu stellen. Und jeder, der sich für diese Themen interessiert, hat die Chance, sich einzubringen – und sollte die auch nutzen!“, unterstreicht der Landrat. „Denn auch die Ergebnisse dieser vierten Mobilitätskonferenz sollen in das Mobilitätskonzept des Kreises einfließen“, betont Müller.

Vor allem jüngere und ältere Menschen zu Fuß unterwegs

Die meiste Zeit ist der Mensch zu Fuß unterwegs. Daher ist der Fußgängerverkehr die wichtigste Fortbewegungsart für die Bevölkerung. Zum einen dient das Zu-Fuß-Gehen der Erreichung eines konkreten Ziels, zum anderen ist man aber auch zu Fuß zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs: von der Haustüre zur Parkplatz, von der Bushaltestelle zum Bahnhof etc. Besonders ältere Menschen und Kinder bewegen sich als Fußgänger im Straßenverkehr. Auf ihre Bedürfnisse sollte der öffentliche Raum für Fußgänger besonders ausgerichtet sein. So wird sich Prof. Gerlach z.B. mit Barrieren im Fußgängerbereich für ältere Menschen beschäftigen, aber auch mit der Schulwegsicherheit.

"Mehr Leben, mehr Qualität"

Dass Radfahren wieder einen Boom erlebt, ist unbestritten – als Verkehrsmittel im Alltag, aber auch für die Freizeit. Pedelecs und E-Bikes verstärken diesen Trend. „Um diese Entwicklung weiter zu forcieren und positiv zu beeinflussen, ist eine entsprechende Radverkehrsinfrastruktur notwendig“, stellt Prof. Gerlach fest. Er wird erläutern, wie eine Radverkehrsplanung aussehen kann und stellt gute Beispiele aus anderen Kommunen vor. Unterm Strich, so Prof. Gerlach, geht es bei all diesen Fragen nicht in erster Linie um das Fahrrad oder um das Zu-Fuß-Gehen, vielmehr gehe es um „mehr Leben, mehr Qualität“.

Zwei Workshops zu Fuß- und Radverkehr

Nach dem Vortrag werden die Fragestellungen in zwei parallel laufenden Workshops vertieft. Thema 1: „Fahrradfahren in Siegen-Wittgenstein“. Hier wird Jörg Thiemann-Linden (büro thiemann-linden stadt & mobilität, Köln) zunächst einen Impulsvortrag halten. Gemeinsam mit Daniel Neumann (Vorsitzender ADFC Siegen-Wittgenstein) möchte er dann mit den Teilnehmern darüber diskutieren, wie man die Menschen in Siegen-Wittgenstein für das Thema „Fahrrad“ begeistern kann und welche Infrastruktur benötigt wird, um sicher mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können.

„Sichere und lebenswerte Mobilität in der Stadt und auf dem Land“ ist Thema des zweiten Workshops. Dieser wird von Dr. Dagmar Lehmann (Planungsbüro STADTKINDER, Dortmund) moderiert, die ebenfalls auch mit einem Impulsvortrag startet. In diesem Workshop wird es um die Frage gehen, wie öffentliche Räume attraktiv und lebenswert gestaltet werden müssen, damit die Bevölkerung zu Fuß sicher von A nach B kommt.

Um Anmeldung wird gebeten

Zur besseren Planung wäre es hilfreich, wenn sich interessierte Teilnehmer vorab anmelden – insbesondere mit einem Hinweis, an welchem Workshop sie teilnehmen möchten. Anmeldungen nimmt Sabine Schmidt vom Fachservice Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung des Kreises entgegen: E-Mail: sa.schmidt@siegen-wittgenstein.de, Telefon: 0271 333-1166.

 

Flyer zur 4. Mobilitätskonferenz: »Grünes Licht für den Fuß- und Rad-Verkehr: Null-CO² auf Kurzstrecken?!«

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