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Situation des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Regierungsbezirk Arnsberg gesichert - Bezirksverband Arnsberg kann auf gute Einnahmen verweisen – Umstrukturierungen in Westfalen-Lippe erfolgreich gestartet

25.05.2017

Steigende Einnahmen und eine gut gestartete Umstrukturierung – der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist für die Zukunft gut aufgestellt. „Durch diese Entwicklung kann die Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit weiter gestärkt werden, die ein wichtiger Bestandteil der Friedensarbeit ist“, so Diana Ewert. Die Regierungspräsidentin ist Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Bezirksverband Arnsberg, der sich zu seiner Bezirksvorstandssitzung in Arnsberg getroffen hat.

Der Regionalgeschäftsführer Jens Effkemann erläuterte im Verlauf der Sitzung die finanzielle Situation des Volksbundes im Bezirksverband Arnsberg. „Mit 80.000 Euro konnte der Einnahmerückgang bei der Haus- und Straßensammlung erstmals wieder gestoppt werden. Das verdanken wir den aktiven Kreisverbänden und Sammlern vor Ort“, fasste Jens Effkemann zusammen. Ebenfalls stellte er einen Anstieg der Einnahmen aus Nachlässen fest. Hier stiegen die Einnahmen um ca. 130.000 Euro auf nunmehr 274.000 Euro. Insgesamt vermeldete der Regionalgeschäftsführer Einnahmen in Höhe von 946.000 Euro (840.000 Euro in 2015).

Die Ausgaben im Bezirksverband beliefen sich im vergangenen Jahr auf gut 99.000 Euro, so dass der größte Teil der Einnahmen für die Friedensarbeit des Volksbundes zur Verfügung steht, ein Schwerpunkt ist dabei die Jugendarbeit des Verbandes z.B. bei der Durchführung von Jugendbegegnungsprojekten, den sogenannten Workcamps. „Junge Menschen aus dem In- und Ausland werden dadurch für die Friedensarbeit sensibilisiert und schaffen so die Grundlagen für eine Welt ohne kriegerische Konflikte“, sagte Regierungspräsidentin Diana Ewert.

Seit dem 1. März 2017 wird die hauptberufliche Arbeit des Volksbundes von der Regionalgeschäftsstelle in Münster geleistet. Die ehemaligen Geschäftsstellen der Bezirksverbände Arnsberg, OWL und Münster wurden hier zusammengefasst. Den drei Bezirksverbänden wurde in diesem Zuge gleichzeitig jeweils ein Bildungsreferent neu zugeordnet. „Die damit verbundene Stärkung der Bildungsarbeit des Volkbundes ist für uns äußerst wichtig. Dadurch können wir in Zukunft noch besser mit Schulen, Volkshochschulen und anderen Bildungseinrichtungen im Bereich der politisch-historischen Bildungsarbeit zusammenarbeiten“, sagte Diana Ewert.

Einen ersten Überblick über geplante Maßnahmen und Projekte lieferte Verena Effgen, die zuständige Bildungsreferentin für den Bezirksverband Arnsberg. In diesem Zusammenhang berichtete Verena Effgen zudem über die erste Bildungspartnerschaft, die der Volksbund mit einer Grundschule aus Oberbrügge im Märkischen Kreis 2016 geschlossen hat. Dass das durchaus eine Besonderheit ist, zeigt sich auch in der Breitenwirkung des Projekts. So besuchte bereits Schulministerin Sylvia Löhrmann die Grundschule und informierte sich dort über das politisch-historische Projekt.

„Neben solchen Leuchtturmprojekten müssen wir aber auch den Blick auf unsere Strukturen richten“, so Diana Ewert. Sie ergänzte: „Die Zusammenführung der Geschäftsstellen ist bis jetzt erfolgreich verlaufen. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.“ Gleichzeitig bedankte sie sich noch einmal für die hervorragende Arbeit des bisherigen Bezirksgeschäftsführers Bernd Scherer, der seit dem 1. März 2017 im Ruhestand ist bzw. als Honorarkraft weiter für den Volksbund tätig sein wird.

Einen wichtigen Termin gab die Regierungspräsidentin/ Bezirksvorsitzende den Mitgliedern des Bezirksvorstands schon mal mit auf dem Weg. Die nächste Haus- und Straßensammlung des Volksbundes findet vom 1. bis zum 20. November 2017 statt. Sie bedankte sich in diesem Zusammenhang noch einmal bei allen Sammlern und Spendern, die im vergangenen Jahr zu dem guten Ergebnis beigetragen haben.

Vom Zusammenschluss der Geschäftsstellen ist die ehrenamtliche Arbeit im Bezirksverband Arnsberg übrigens nicht betroffen. Die ehrenamtlichen Strukturen in den Kreisverbänden und im Bezirksverband bleiben bestehen. Die hauptberuflichen Umstrukturierungen kamen zudem ganz ohne betriebsbedingte Kündigungen aus. Der Volksbund nutzte eine größere Pensionierungswelle um die weitreichenden Ideen umzusetzen.

Die Regionalgeschäftsstelle ist unter den folgenden Kontaktdaten zu erreichen.

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