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Gespräch über Kita-Situation im Oberen Johannland
Jugendhilfeausschuss macht Weg für angestrebte Containerlösung frei

14.06.2017

Das Kreisjugendamt hatte kürzlich Eltern und Mitglieder des Fördervereins der katholischen Kita „Regenbogen“ in Werthenbach zu einem Gespräch ins Kreishaus eingeladen. Mit dabei war auch Netphens Bürgermeister Paul Wagener und Pfarrer Friedhelm Rüsche, Vorsitzender des Verwaltungsrates der KITS GbmH, die Träger des Kindergartens in Werthenbach ist. Thema: das Tagesbetreuungsangebot für Kinder in Hainchen, Werthenbach und Irmgarteichen zum neuen Kindergartenjahr ab dem 1. August.

Zu Beginn des Gespräches machte der zuständige Sozialdezernent des Kreises, Henning Setzer, noch einmal deutlich, dass der Kreis einen Bedarf für drei neue Kitagruppen in diesen drei Ortschaften ermittelt habe. Für das Jugendamt war immer klar, dass es entsprechende Angebote für alle Eltern, die eine Kinderbetreuung wünschen, auch geben werde. Auch Landrat Andreas Müller hatte das kürzlich noch einmal deutlich gemacht. Im konkreten Fall sei es aber schwierig gewesen, Gebäude, Grundstücke und Investoren zu finden, so Henning Setzer: Ursprünglich angedachte Lösungen hätten sich zerschlagen.

Übergangskita in Hainchen

Die Lösung, die der Kreis jetzt umsetzen wird: eine Übergangskita in Hainchen. Sie wird in Containern auf Grundstücken der Stadt Netphen am Dillweg errichtet werden. Träger wird, wie in Werthenbach, die KITS GmbH sein.

Die Elternvertreter haben diese Lösung positiv aufgenommen. Auch wenn „Container“ wie eine Notlösung klinge, sei der Standard der Container hoch – bestätigten die Anwesenden aus eigener Erfahrung. Für die Eltern war in dem Gespräch u.a. wichtig, dass die Kinder aus der bisherigen Notgruppe in der alten Grundschule in Hainchen nicht getrennt werden und auch künftig in der Übergangskita gemeinsam in einer Gruppe bleiben. Pfarrer Rüsche konnte diesen Wunsch nachvollziehen und geht davon aus, dass das möglich sein wird.

Bürgermeister Wagener betonte, dass das Grundstück bereits gut erschlossen sei und deshalb die Errichtung und das Aufstellen der Container kurzfristig umgesetzt werden könne. Wasser und Abwasseranschlüsse sind bereits vorhanden.

Jugendhilfeausschuss macht Weg frei

Letztlich hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises jetzt in seiner Sitzung am 13. Juni den Weg für diese angestrebte Lösung endgültig frei gemacht. Der Kreis Siegen-Wittgenstein wird die Kosten für Auf- und Abbau sowie eine Mietdifferenz für die Container übernehmen. „Die Träger sehen keine Möglichkeit mehr, die Gesamtkosten für solch eine Übergangslösung selbst zu erwirtschaften“, so Henning Setzer vor den Ausschussmitgliedern.

In dem Gespräch mit den Elternvertretern im Kreishaus versprach zudem Pfarrer Rüsche, dass die KITS GmbH die Eltern künftig aktiver informieren werde. Hier sahen die Elternvertreter in der Vergangenheit Defizite, was Rüsche nachvollziehen konnte. Allerdings – auch das wurde in dem Gespräch deutlich: Lösungen können erst dann öffentlich gemacht werden, wenn sie auch gefunden wurden. Denn wenn man etwas ankündige, was sich anschließend wieder zerschlage, trage auch das nur zur Verunsicherung der Eltern bei.

Neubau einer Kita in Irmgarteichen geplant

Auf Dauer soll nun für Werthenbach, Hainchen und Irmgarteichen ein neuer Kindergarten auf einem Grundstück der katholischen Kirchengemeinde in Irmgarteichen entstehen. Auch hier sei die zentrale Herausforderung, einen Investor zu gewinnen, so Hennig Setzer. Er sei aber zuversichtlich, in absehbarer Zeit einen Bauherrn zu finden. Bis zur Fertigstellung, was wohl zwei Jahre dauern werden, werde die Container-Kita die vorhandenen Bedarfe abdecken.

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