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Ein »Stück Deutschland« kennenlernen:
18 Jugendliche aus Emek Hefer zu Gast – Kreis sorgte für vielfältiges Programm

24.08.2017

„Es ist eine sehr lebendige Partnerschaft“, freute sich Jutta Capito, stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein. Sie begrüßte jetzt eine Jugendgruppe aus Emek Hefer. Die Partnerschaft zwischen der israelischen Region und dem Kreis besteht seit über 50 Jahren und ist damit die älteste zwischen einer deutschen und einer israelischen Kommune. Das Austauschprogramm wird aus Mitteln der Kinder- und Jugendförderung des Kreises und vom Land NRW unterstützt.
 
Die Begeisterung bei den Jugendlichen aus Emek Hefer war groß, die Plätze für den Austausch leider nur begrenzt: 70 Mädchen und Jungen hatten sich beworben, 18 durften mitkommen. Bereits Anfang August waren zehn Jugendliche aus Emek Hefer zu Gast, um sich in Siegen-Wittgenstein Anregungen für die Feuerwehrarbeit zu holen und um die Region kennenzulernen. Darum ging es auch den Besuchern der zweiten Gruppe. Die israelischen Jugendlichen reisten zwei Wochen lang durch Deutschland.

Neben Ausflügen nach München und Berlin lag der Schwerpunkt des Austauschprogramms auf Siegen-Wittgenstein, wo die Jugendlichen auch in Gastfamilien untergebracht waren. Der Kreisjugendring, der Kreisverband vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend und die Deutschen Pfadfinder St. Georg hatten für die israelischen Gäste ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dabei ging es u.a. zum Schloss Berleburg, zur Obernautalsperre und in die Krombacher Brauerei. Ebenfalls besucht wurde die Behindertenwerkstatt der AWO in Deuz.

Mit dem Besuch der Gedenkstätte Hadamar, wo die Nationalsozialisten zahlreiche Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ermordeten, und mit der Besichtigung des Aktiven Museums in Siegen beschäftigten sich die Jugendlichen auch einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte. In Erinnerung an die Opfer der Nationalsozialisten hatte die Gruppe außerdem eine Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen vorbereitet. „Sich mit der Geschichte zu beschäftigen, ist sehr wichtig“, betonte Jutta Capito. Nur so könne man die richtigen Lehren für die Zukunft ziehen und es umso mehr zu schätzen wissen, dass sich freundschaftliche Beziehungen zwischen Israelis und Deutschen entwickelt haben.

Schon jetzt freuen sich die deutschen Jugendlichen auf den Gegenbesuch in Israel in den Osterferien 2018.

 

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