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Fachtagung ein Erfolg:
„Handlungsempfehlungen für Senioren-, Pflege- und andere Einrichtungen der Betreuung in Krisenfällen“ 

04.05.2017

Unter großer Beteiligung der eingeladenen Heimleitungen und Betreuer von Senioren-, Pflege- und anderen Einrichtungen der Betreuung, der Leiter der Feuerwehren in den Städten und Gemeinden sowie verschiedener Versorgungsbetriebe fand jetzt in der Aula des Kulturhauses Lÿz eine Fachtagung statt. Unter dem Titel „Handlungsempfehlungen für Senioren-, Pflege- und andere Einrichtungen der Betreuung in Krisenfällen“ hatte Landrat Andreas Müller zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Ziel der Fachtagung war es, alle Beteiligten für Krisenfälle, die durch Brandereignisse, Stromausfälle, Pandemien oder andere Infektionskrankheiten ausgelöst werden, zu sensibilisieren. Je strukturierter und detaillierter die Vorplanung für den Fall einer Krise in jeder einzelnen Einrichtung vorhanden und bei den Mitarbeitern bekannt ist, umso größer ist die Chance für alle Beteiligten im Notfall schnell und effektiv reagieren zu können und so Schaden von Menschen und Sachen abzuwenden.

Carsten Tappert von der Bezirksregierung Münster referierte aus der Sicht des Brandschutzes und des Rettungsdienst über die Krisenstabsarbeit in einem Ereignisfall. Er stellte heraus, dass die Vorbereitung auf ein ungewöhnliches Ereignis in Heimeinrichtungen von besonderer Wichtigkeit sei. Dr. Christoph Grabe, Amtsleiter des Gesundheitsamtes des Kreises Siegen Wittgenstein, sprach über Hygienemaßnahmen, Pandemien und Infektionskrankheiten bzw. welche Vorkehrungen zu treffen sind, um eine Ausbreitung im akuten Ereignisfall zu vermeiden. Bezugnehmend auf den damaligen Brand des Telekom-Gebäudes erläuterte Kreisbrandmeister Bernd Schneider mit welchen Schwierigkeiten bei längeren Stromausfällen bei der Evakuierung und Räumung der unterschiedlichen Einrichtungen zu rechnen ist.

Zu den Themen hat die Bezirksregierung Handlungsempfehlungen erarbeitet, die Sie in der Spalte unter dem Foto finden.

Am Ende der Veranstaltung hatten alle Beteiligten Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Die Gespräche sollen nun auf der örtlichen Ebene zwischen den Heimleitungen und den örtlichen Feuerwehren fortgesetzt werden.

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