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Hermann Kaiser aus Kreistag verabschiedet
Bernd Dehmel für 35-jährige Mitgliedschaft geehrt

30.09.2016

Für 35 Jahre Mitgliedschaft im Kreistag Siegen-Wittgenstein wurde Bernd Dehmel jetzt von Landrat Andreas Müller geehrt. Dehmel gehört dem Kreistag seit dem 1. August 1981 an. Damals war er als Nachrücker für den verstorbenen Hans-Georg Vitt in das Gremium gekommen. "1981 warst Du das jüngste Kreistagsmitglied, heute das Dienstälteste. Keiner der Anwesenden ist länger in diesem Gremium vertreten als Du", so der Landrat.

Dehmel war als Kinderheimkind aus Berlin im Jugendalter mit seinen Pflegeeltern ins Siegerland gekommen. „Dieses biographische Detail ist wichtig, wenn man Bernd Dehmels Motivation für den Einstieg in die Politik verstehen will“, erläuterte Müller: „Sein Ziel war immer das Bestreben, dass es anderen besser geht, was ihn natürlich auch selbst mit einschließt.“ Deshalb engagierte sich Dehmel auch schon als Schülersprecher an der Berufsschule für Technik in Siegen. Später war er Jugendvertreter, Betriebsrat und zuletzt stv. Betriebsratsvorsitzender bei den Deutschen Edelstahlwerken.

Besonderes Interesse für das Kreisklinikum

Als zugezogener Weidenauer hatte Dehmel immer ein besonderes Interesse am Krankenhaus. So war er von Anfang an Mitglied im Krankenhausbeirat bzw. im Krankenhausausschuss. Seit 2001 ist er Mitglied der Gesellschafterversammlung der Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft des Kreises.

Seit 32 Jahre engagiert Dehmel sich im Rechnungsprüfungsausschuss, seit 17 Jahren ist er Vorsitzender dieses Ausschusses. Auch bei der Kommunalen Datenzentrale ist er Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für die Rechnungsprüfung. Als besonders großen Erfolg in seiner politischen Laufbahn sieht Dehmel den gemeinsamen Beschluss des Kreistages, durch den Verkauf von RWE-Aktien einen Pensionsfonds einzurichten, von dem der Kreis bis heute profitiert.

„Ganz grundsätzlich findet er es positiv, wenn es dem Kreistag bei allem politischem Streit gelingt, Entscheidungen im Konsens zu treffen, um gemeinsam etwas Positives für die Menschen in der Region zu erreichen“, erläuterte der Landrat: „Das heißt aber nicht, dass er nicht auch ein Freund des klaren Wortes und von klaren Positionen ist – und das hat er selbst mit den Worten auf den Punkt gebracht: ‚Lieber ein eckiges Etwas als ein rundes Nichts!‘“

Hermann Kaiser verabschiedet

Nach sieben Jahren Mitgliedschaft musste der Bad Berleburger Hermann Kaiser jetzt aus persölnlichen Gründen sein Mandat im Kreistag Siegen-Wittgenstein niederlegen. Landrat Andreas Müller nahm dies zum Anlass, dem „kommunalpolitischen Urgestein“ für seine langjährige Arbeit zu danken, die lange vor seiner Zeit im Kreistag in seiner Heimatstadt begann.

Mit Blick auf den Kreistag erinnerte der Landrat daran, dass beide zwar etliche Lebensjahrzehnte trenne, sie aber auch einiges verbinde. So wurden beide im Jahre 2009 erstmals in den Kreistag gewählt. Zu Beginn dieser Wahlperiode kam Hermann Kaiser eine ganz besondere Aufgabe zuteil: Er war Alterspräsident und hat in dieser Funktion Andreas Müller am 27. Juni 2014 in sein Amt als Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein eingeführt.

Dem Dank des Landrates an Hermann Kaiser für dessen geleistete Arbeit für die Menschen in den elf Städten und Gemeinden des Kreisgebietes schlossen sich die Mitglieder des Kreistages mit lang anhaltendem Applaus an, zu dem sie sich von Ihren Stühlen erhoben.

Ursula Belz ist neues Kreistagsmitglied

Als Nachfolgerin von Hermann Kaiser ist Ursula Belz künftig Mitglied der CDU-Fraktion des Kreistages Siegen-Wittgenstein. Landrat Andreas Müller führte Belz in dieses neue Amt ein und verpflichtete sie, ihre Aufgaben nach bestem Wissen und Können wahrzunehmen, das Grundgesetz, die Verfassung des Landes und die Gesetze zu beachten und Ihre Pflichten zum Wohle des Kreises zu erfüllen.

 

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