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Naturdenkmale und Geschützte Landschaftsbestandteile

Naturdenkmale

Als Naturdenkmale werden gemäß § 22 Landschaftsgesetz Einzelschöpfungen der Natur festgesetzt.

Überwiegend handelt es sich um sehr alte Bäume, aber auch geologische Besonderheiten wie Felsformationen, Höhlen und Abgrabungen mit besonderen geologischen Schichtungen werden als Naturdenkmale geschützt.

Sie können sowohl im baurechtlichen Außen- als auch im Innenbereich ausgewiesen werden. Bekannte Naturdenkmale im Kreisgebiet sind z.B. die „Dicke Buche“ in Kreuztal-Krombach, die „Bäreneiche“ in Freudenberg-Niederholzklau und die Felsengruppe „Wildweiberhaus“ in Burbach-Oberdresselndorf.

 

Geschützte Landschaftsbestandteile

Als Geschützte Landschaftsbestandteile werden gemäß § 23 Landschaftsgesetz Teile von Natur und Landschaft festgesetzt, soweit ihr Schutz zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, aus landschaftsästhetischen Gründen oder zur Abwehr schädlicher Einwirkungen erforderlich ist. Es handelt sich hierbei um Einzelobjekte in der Landschaft und nicht um Flächen. So können z.B. alte Hudebäume auf einer Weide als Schutzobjekt gelten, die Weide selbst aber unterliegt nicht dem Schutz. Meist handelt es sich um Baumreihen, Heckenstrukturen, einzelne Kleingewässer, Bachläufe, Obstbaumbestände oder auch Stollen, die als Geschützte Landschaftsbestandteile ausgewiesen werden. Der Schutz kann sich in bestimmten Gebieten auch auf den gesamten Bestand an Bäumen, Hecken oder anderen Landschaftsbestandteilen erstrecken.

Viele geschützte Objekte besitzen auch eine heimatkundliche Bedeutung wie z.B. alte Grenzeichen an Gemarkungsgrenzen oder Gehölzstreifen an Hohlwegen.

 

Schutzausweisung / Verbotskatalog

Die Ausweisung der Naturdenkmale und Geschützter Landschaftsbestandteile erfolgt über Landschaftspläne oder durch eine ordnungsbehördliche Verordnung, die für den Außenbereich von der Höheren Landschaftsbehörde bei der Bezirksregierung Arnsberg und für den Innenbereich von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein erlassen wird.

Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung, Veränderung oder nachhaltigen Störung eines Naturdenkmals oder seiner geschützten Umgebung bzw. eines Geschützten Landschaftsbestandteils führen können, sind verboten.

Bei Bäumen bezieht sich der Schutzbereich nicht nur auf den gesamten Baum mit Ast- und Wurzelwerk, sondern auch auf den Kronentraufbereich zuzüglich einer allseitigen Fläche von 1,5 m, um so auch den Wurzelbereich des Baumes zu erfassen.

Notwendige Pflegemaßnahmen an den Schutzobjekten werden durch den Kreis durchgeführt. Hierzu gehören auch Maßnahmen der Verkehrssicherungspflicht. Diese Aufgaben obliegen nach der Unterschutzstellung dem Kreis Siegen-Wittgenstein und nicht mehr dem Eigentümer. Der Eigentümer ist allerdings verpflichtet, von ihm erkannte drohende Gefahren dem Kreis mitzuteilen.

 

Übersicht über die Naturdenkmale und Geschützten Landschaftsbestandteile

Hier geht es zu einer Übersicht über die Naturdenkmale und Geschützten Landschaftsbestandteilen in den Städten und Gemeinden des Kreises Siegen-Wittgenstein.

 

 

Kontakt

Koblenzer Straße 73
57072 Siegen
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Telefon: 0271 333-0
Natur und Landschaft


Telefon: 0271 333-1821
Fax: 0271 333-291823
b.noell@siegen-wittgenstein.de
Raum: 620

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