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Rückblick: Jubiläumsshow "200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein"

 
 

1.300 Gäste waren ins vollbesetzte KulturPur-Zelt auf dem Giller gekommen, um die Jubiläumsshow zum Kreisgeburtstag – "Trommelwirbel & Couchgeflüster" – zu erleben. Details zum Programm waren vorher nicht bekannt. Und so erlebten die Gäste fast drei Stunden lang eine unterhaltsame Show mit vielen Gästen und Showacts unter dem Motto "Siegen-Wittgenstein - echt vielfältig." Und als am Ende Landrat Andreas Müller noch ins Rhönrad kletterte und mit allen Gästen auf dem Giller "Der Mond ist aufgegangen" sang, war das der Schlusspunkt einer fulminanten dreistündigen Show mit vielen Überraschungen!

Hier gibt es die Show in Bildern

Hier gibt es die große Galerie mit vielen Bildern zur ganzen Show!

Als Siegen und Wittgenstein zu Preußen kamen

Die Reise begann zunächst mit einem humorvollen Film, der damit begann, dass Oberpräsident Fincke vor 200 Jahren erstmals Siegerländer Boden betrat - und in eine Schlammpfütze trat: Verkehrswege waren damals wie heute ein Thema in der Region. Es folgte eine rasante Fahrt mit interessanten Bildern und Schlaglichtern der vergangenen beiden Jahrhunderte bis in die Gegenwart. Der Film endet mit KulturPur und der Zeltstadt auf dem Giller und der Ankündigung der beiden Moderatoren: Anne Willmes und Jan Reppahn.

Prominente Gäste auf der Couch

Die beiden führten professionell, charmant, schlagfertig und mit viel Humor durch den Abend. Nach und nach nahmen neben ihnen Landrat Andreas Müller, Sportjournalist Timo Latsch, Musiker und Produzent Dieter Falk, Ihre Köngliche Hoheit Benedikete Prinzessin zu Dänemark und Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg sowie Leichtathletik-Olympiateilnehmerin Lara Hoffmann auf dem roten Showsofa Platz.

Anne Willmes und Jan Reppahn nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch Siegen-Wittgenstein – mit den Stationen Kultur, Wirtschaft, Tourismus, Kulinarisch und Sport. Alle Gäste, die im Laufe des Abends zu diesen Themen auf die Bühne kamen, wurden jeweils zunächst mit einem kleinen Film vorgestellt, der sie in ihrem Umfeld zeigte.

Eine "Echt vielfältige." Reise in drei Stunden

Den Auftakt machten der Burgschauspieler Markus Hering (Burbach-Holzhausen) und der ehemalige DSDS-Kandidat Robin Wick (Wilnsdorf). Markus Hering, auch bekannt aus der Nonnenserie "Um Himmels Willen" und aus verschiedenen Tatort-Folgen, verriet, dass er als Kind im Heimhoftheater in Burbach-Wassserscheide einmal Inge Meisel zur Rede gestellt hatte: Weil sie zu leise sprach und seine Oma nichts verstand. Robin Wick überraschte mit der Behauptung, das Dieter Bohlen der netteste unter den DSDS-Juroren ist und gar nicht so fies, wie er im Fernsehn rüber kommt.

Es folgte André Barten. Der Geschäftsführer von Achenbach Buschhütten vertrat das älteste Unternehmen in der Region, das bis heute immer noch unter dem gleichen Namen aktiv ist – seit über 550 Jahren. Den Contrapunkt zu ihm setzte Sven Juerss, Geschäftsführer des noch recht jungen Unternehmens Microdrones. Kurios: Microdrones hatte seine ersten Räume im ehemaligen Kinderzimmer von André Barten.

Für den Tourismus kamen Heidi Dickel und Edmund Dornhöfer auf die Bühne. Sie bietet Übernachtungen in Schäferwagen mitten in unberührter Natur an, jetzt auch ganz neu in der Wisent-Wildnis. Er ist der Gründer und Inhaber des 5-Sterne-Hotels Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte, das Erholung bietet "gehoben, aber nicht abgehoben", wie Dornhöfer betonte.

Kulinarisch ging es mit Backeswart Horst Heide und zwei weiteren Bäckern vom Heimatverein Alchen weiter. Sie kamen zusammen mit Chocolatier Markus Podzimek auf die Bühne. Ein kulinarisches Erlebnis auch für die Gäste im Zelt – denn sie wurden mit Riewekooche und Rubenskugeln verwöhnt. Beim Verteilen halfen vier Frauen vom Heimatverein Trupbach in historischer Tracht.

Letzte Station der Reise durch Siegen-Wittgenstein war der Sport, repräsentiert von Fußballlegende Norbert Dickel – nach seiner aktiven Zeit seit nunmehr bereits 25 Jahren Stadionsprecher bei Borussia Dortmund – und Bengt Schrader, 12 Jahre alt und bei Fortuna Freudenberg aktiv.

Landrat im Rhönrad

Danach rollt ein Rhönrad auf die Bühne - mit Verena Affholderbach und Jacqueline Gräf von der TG Friesen Klafeld-Geisweid. Mit ein bisschen Überredungskunst gelang es Anne Willmes dann, Landrat Andreas Müller in das Rhönrad hinein zu moderieren – rein zufällig hatte sie auch ein paar passende Turnschuhe dabei...

Nach diesem Auftritt wurde dann auch das Geheimnis um das "Lieblingswort der Siegerländer und Wittgensteiner" auf Platt gelüftet: Hunderte hatten bei der Aktion des Siegerlandkuriers und der Wittgensteiner Wochenpost mitgemacht. Und am Ende hat sich die Jury für "Lälles" entschieden - also den "Dummschwätzer". Am Anfang der Show hatte es bereits "Geschenke" geben – denn die Westfalenpost hatte Promis gebeten, Boxen für den Kreis zu gestalten. Einige davon wurden auf der großen Leinwand im Zelt präsentiert.

Gewinner des Schülerwettbewerbs gekürt

Darüber hinaus wurden weitere Gewinner im Rahmen der Show gekürt: Die Sieger des Schülerwettbewerbs "Zurück und in die Zukunft - Siegen-Wittgenstein in 50 Jahren". Die Regenbogenklasse der Lindenschule in Siegen-Weidenau darf sich über eine Klassenfahrt ins Phantasialand freuen. Für die Klasse 7b der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule in Bad Berleburg, die Klasse 9a des Gymnasiums Auf der Morgenröthe in Siegen-Niederschelden sowie der Klasse GTA 15 des TÜV Rheinland Berufskollegs Siegen-Geisweid geht es ins Disneyland nach Paris.

Musik, Akrobatik und Kabarett

Die dreistündige Reise durch das "Echt vielfältige." Siegen-Wittgenstein wurde immer wieder durch Showacts bereichert: Gerrit Schwan aus Bad Berleburg brachte mit drei Freunden die selbst komponierte Hymne "Hier will ich sein (Siegen-Wittgenstein)" auf die Bühne – eine echte Prämiere und Welturaufführung. Weitere Akzente setzten der Rapper „Mo“ El-Chartouni mit Brüdern und Band, Kabarettist Gernot Hassknecht – bekannt aus der "Heute Show" –, das Akrobatikduo Karabeus und die Trommler der Philharmonie Südwestfalen.

Ganz am Ende griff Dieter Falk am Piano noch in die Tasten und spielte "Nun danket alle Gott" in einer aufgepeppten Version - für die er in den 80er Jahren noch heftig kritisiert worden war, wie er berichtete. Als Zugabe wünschte sich der Landrat dann "Der Mond ist aufgegangen" – ein ruhiges und besinnliches Lied, das der Landrat gemeinsam mit den 1.300 Besuchern als Schlusspunkt eines außergewöhnlichen Abends sang.

 

Und so haben die Zeitungen über die Jubiläumsshow berichtet:

 

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